Samstag, 17.11.2018

Der "Müllteppich" im Meer

Freitag, 22. 06. 2018 - 19:33 Uhr

Im Nordpazifik befindet sich zwischen Amerika und der Insel Hawaii eine gigantische Ansammlung von Plastikmüll. Weil sich die Abfälle sehr dicht aneinander drängen, wird das auch "Müllteppich" genannt.

Viele Menschen entsorgen ihren Müll einfach  im Meer. So werfen zum Beispiel Leute, die mit einem Boot unterwegs sind, ihre Abfälle ins Meer. Auch lassen manche Menschen ihre Plastikflaschen und andere Verpackungen am Strand zurück. Das ist für sie bequemer als den Müll mit nach Hause zu nehmen. Da eine Plastiktüte 30 Jahre benötigt, um sich aufzulösen, schwimmt der Müll sehr lange durch unsere Weltmeere. Dabei kommt es zu großen Ansammlungen, wie zum Beispiel dem "Müllteppich" im Pazifischen Ozean.

 

 

 

Derartige Unmengen an Müll können Folgen für Menschen und Tiere haben: Jedes Jahr sterben über 1 Millionen Meerestiere, weil sie den giftigen Plastikabfall für Nahrung gehalten und gefressen haben. Wenn wir Menschen diese Tiere, die Gift im Magen hatten, selbst essen, kommen die Schadstoffe auch in unsere Nahrungskette. Davon können wir ebenfalls krank werden.

 

 

 

Im Gegensatz zu den hilflosen Tieren können wir aber dafür sorgen, dass weniger Müll in unsere Meere gelangt. Zum Beispiel sollten wir weniger Plastikverpackungen kaufen und benutzen. Auf jeden Fall sollten wir sie nicht am Strand liegen lassen. Damit können wir schon sehr viel dazu beitragen, dass unsere Umwelt in Zukunft nicht mehr so arg verschmutzt wird.

 




Sophia , Grundschule Bürgstadt, 4b