Montag, 26.07.2021

Geschäftsführer Marco Eisert spricht über neue 9-Loch-Fei­er­a­bend­tur­nie­re des Main-Echo

Interview
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Im Gespräch mit der Sportredaktion: Main-Echo-Geschäftsführer Marco Eisert.
Foto: Björn Friedrich
Das Medienhaus Main-Echo veranstaltet in Kooperation mit dem Golfclub Gut Sansenhof (nahe Amorbach), dem Golfpark Rosenhof (Niedernberg) und dem Aschaffenburger Golfclub After-Work-Turniere. Geschäftsführer Marco Eisert erläutert die Idee dazu.

Erst­mals ver­an­stal­tet das Me­di­en­haus Main-Echo von En­de April bis in den Herbst hin­ein 9-Loch-Fei­er­a­bend­tur­nie­re. Part­ner sind der Golf­park Ro­sen­hof, der Golf­club Gut San­sen­hof und der Aschaf­fen­bur­ger Golf­club, die hier­für nicht nur ih­re An­la­gen zur Ver­fü­gung stel­len.

Manfred Weiß, Leiter der Sportredaktion, sprach mit Geschäftsführer Marco Eisert über die Idee, die hinter dieser Kooperation steht, die Haltung des Medienhauses zum Sportgeschehen in der Region und sportliche Ambitionen Eiserts.

In jungen Jahren waren Sie Fußballer bei Bayern Alzenau. Heute quälen Sie sich beim Ausdauerlauf und schwingen gelegentlich den Golfschläger. Wer mit Leidenschaft dem Ball hinterhergejagt ist und beim Laufen den Kampf gegen die Uhr aufnimmt, bringt oft nicht die Geduld für einen sauberen Abschlag beim Golf auf. Wie ist das bei Ihnen?
Eisert: Die Sportarten sind für mich nicht vergleichbar. Beim Laufen kann man beispielsweise die Gedanken mal zwei Stunden frei fliegen lassen, beim Golf zählt jeder einzelne Schlag. Dabei immer fokussiert und konzentriert zu sein, ist eine große Herausforderung. In meiner Anfangszeit war ich da zu verkrampft. Wer im Golf erfolgreich sein und Spaß haben will, muss trotz der Anspannung locker bleiben. Für mich gibt es keinen anderen Sport, wo Himmel und Hölle so nahe beieinander liegen.

Was macht den Golfsport für Sie aus?
Eisert: Ich spiele gemeinsam mit meiner Frau seit einem guten Jahr Golf. Neben der sportlichen Herausforderung sind es die Bewegung in der Natur und das Zusammenkommen mit anderen Menschen, das uns gefällt. Beim Golf treibe ich Einzelsport, bin aber meistens in der Gruppe unterwegs. Dabei gibt es viele gute Gespräche. Das macht mir Freude.

Wir fühlen und sehen uns als Teil der Region und wollen so auch verstanden werden.

Fußball-Firmencup, Lauf-Foren Aschaffenburger City-Lauf, Ballsport bei Viktoria Aschaffenburg, Bayern Alzenau und TV Großwallstadt, Wettkämpfe der Ringer - und nun After-Work-Golf: Das Medienhaus Main-Echo hat seine Präsenz in der Sportszene der Region seit Jahren kontinuierlich ausgebaut. Welche Haltung steckt dahinter?
Eisert: Wir sind
das Medienhaus in der Region. Wir fühlen und sehen uns als Teil der Region und wollen so auch verstanden werden. Daher unterstützen wir auch Vereine und Initiativen im Sport. Wir machen mit unseren Produkten die Leistungen unserer Partner einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und möchten ihnen daneben helfen, noch erfolgreicher zu werden. Das ist auch der Grund für unser Engagement bei Bayern Alzenau, deren Stadion seit Saisonbeginn Main-Echo-Arena heißt. Auch im Fußball steckt Leidenschaft und Emotion - da wollen wir einfach dabei sein.

Wie kein zweites Medienhaus in Deutschland berichtet das Main-Echo in detaillierter Breite über das Sportgeschehen bis in untere Wettkampf- und Spielklassen hinein. Dabei gewinnt die Echtzeitberichterstattung immer mehr an Bedeutung, wie die aktuellen Saison-Blogs zu Viktoria Aschaffenburg und TV Großwallstadt zeigen. Welchen Stellenwert hat diese Art der Berichterstattung in einem modernen Medienhaus?
Eisert: Mit zusammen bis jetzt rund 70 000 Besuchern lassen sich unsere Saison-Blogs zum TV Großwallstadt und zu Viktoria Aschaffenburg sehr, sehr gut an. Diese Zugriffszahlen zeigen, dass es im Sport auf diesem Gebiet eine Nachfrage gibt. Ähnliches erfahren wir auf anderen Feldern, etwa im Bereich Gesellschaft, wenn ich an die enorme Resonanz beim Suppenschulball denke. Das Spannende an der Echtzeitberichterstattung ist für unser Haus, dass sich unsere Medien hervorragend ergänzen. Wir berichten im Live-Ticker topaktuell über Zwischenstände bei Sportereignissen und schon wenig später und am nächsten Tag können sich Kunden über unsere digitalen Produkte E-Paper, News-App, www.main-echo.de und dann auch in der Zeitung über Hintergründe, Analysen und Interviews zusätzlich informieren.

Mit dem After-Work-Golf betritt das Main-Echo Neuland? Welche Idee verbinden Sie damit?
Eisert: Wie bereits erwähnt: Im Sport geht es im hohen Maße um Leidenschaft und Emotionen. Das gilt für den Golfsport mindestens genauso wie für andere Sportarten. Wir sind der Meinung, dass wir auch
zu dieser Sportart gut passen und zu den Menschen, die ich dabei bislang kennengelernt habe.

Hintergrund: After-Work-Golfturniere

In Kooperation des Medienhauses Main-Echo und dreier Golfclubs der Region werden von April bis Oktober an 18 Tagen drei voneinander unabhängige Golfturniere ausgetragen: das »Main-Echo Lucky-Nine« montags auf dem Golfpark Rosenhof, die »Main-Echo After-Work Tour 2019« freitags auf dem Golfplatz Gut Sansenhof und das »Medienhaus Main-Echo9 Loch am Abend« freitags beim Aschaffenburger Golfclub. Auftakt ist am 26. April auf der Anlage des Aschaffenburger Golfclubs.

Weitere Informationen gibt es auf der Website www.main-echo-golf.de

Hand aufs Herz: Das Main-Echo engagiert sich im Golf nicht nur, um seine Verbundenheit zur Region zu demonstrieren. Welchen Nutzen erwarten Sie konkret für Ihr Medienhaus?
Eisert: Wir wollen unsere digitalen Angebote stärker in den Fokus der Verbraucher rücken. Allerdings: Den Verbraucher gibt es nicht! Jeder einzelne hat seine Vorlieben, Leidenschaften und Interessen. Es existieren bereits viele themenspezifische Angebote wie für Senioren die Handy- und Tabletschulung und Digitale Beratungstage, Main-Kick als Online-Portal für alle am Fußball Interessierten oder jobs.main-echo.de rund um den Stellenmarkt. Mit einer zielgruppenorientierten Ansprache wollen wir jetzt auch die Golfer und ihr Umfeld erreichen. In einem weiteren Projekt werden wir Ausbildungsplatz-Suchende und Unternehmer/Personalverantwortliche auf unserem Azubi-Portal zusammenbringen. Den Anfang hierfür machen wir mit unserem Projekt »Schlauster Azubi im Mainviereck«, das im Juni startet.

In Ländern wie Irland und Schottland ist Golf Volkssport. Hierzulande haftet ihm immer noch etwas Elitäres an. Was sollte geschehen, um eine breitere Akzeptanz zu erzielen?
Eisert: Natürlich sind die Golfclubs in der Pflicht, zu kommunizieren, was bei ihnen alles läuft. Ich glaube aber, dass auch unsere Initiative ein bisschen helfen kann. Wir bieten mit den Golfclubs parallel zu den Turnieren Schnuppertage an. Das könnte ein Beitrag sein, die Hemmschwelle für am Golf Interessierte etwas tiefer zu hängen. Außerdem werden wir mit dem Online-Portal www.main-echo-golf.de eine Plattform entwickeln, in der sich der regionale Golfsport auch außerhalb des klassischen Turnierbetriebs wiederfindet.

Aschaffenburger Golfclub
Aschaffenburger Golfclub
Foto: Aschaffenburger Golfclub

Gegründet: 1977
Mitglieder: 900
Verantwortliche: Präsident Heinrich Fußbahn, Vizepräsident Heijo Desch
Lage: Die Lage im Markt Hösbach, zwischen Rottenberg und Feldkahl, ermöglicht eine schnelle und verkehrsgünstige Anbindung an die nahe Autobahn A 3. Die Golfanlage befindet sich auf etwa 300 Metern Höhe und gewährt Besuchern schöne Ausblicke auf den Vorspessart.

Golfplatz: 18-Loch Platz (Par 71), 6-Loch Academy Platz (Par 3, öffentlich) und Driving Range mit Übungsbereich; dazu Terrasse und Restaurant »der heigenberger«

Website: www.aschaffenburger-golfclub.de
Kontakt: Tel. 0 60 24 / 6 34 00, info@golfclub-aschaffenburg.de

Golfclub Gut Sansenhof
Golfclub Gut Sansenhof
Foto: Golfclub Gut Sansenhof

Gegründet: 1983
Mitglieder: 614
Verantwortliche: Präsident Harald Englerth, Clubmanagerin Bettina Kienberger, Öffentlichkeitsarbeit: Eberhard Fürst
Lage: Die Golf-Oase Gut Sansenhof liegt eingerahmt von Eichen- und Buchenwäldern auf einem Höhenzug zwischen Michelstadt und Amorbach, von der B 469 im Maintal in zehn Minuten zu erreichen.

Golfplatz: 18-Loch-Platz (Länge: 6071 Meter für die Herren, 5332 Meter für die Damen), öffentlicher 9-Loch-Platz (ohne Startzeiten zu reservieren); Clubhaus und Terrasse

Website: www.golf-sansenhof.de
Kontakt: Telefon: 0 93 73 / 21 80, club@golf-sansenhof.de

Golfpark Rosenhof
Golfpark Rosenhof
Foto: Golfpark Rosenhof

Gegründet: 2012
Mitglieder: 550
Verantwortliche: Betreiber Andrew James Payne, Club-Manager Norman Lang, Präsident Ralf Hoffmann
Lage: Auf Niedernberger Gemarkung (Kreis Miltenberg) an der B 469 und nur eine halbe Stunde von Frankfurt entfernt

Golfplatz: 18-Loch Meisterschaftsplatz im schottischen Inland-Links-Course-Design, der das ganze Jahr auf Sommergrüns mit speziellem Sandboden bespielt werden kann, dazu Übungsanlage mit 3-Loch-Kurzplatz mit anhängendem Putting-Gün, Pitching-Grün und großer Driving-Range mit über 30 Abschlagplätzen; neues Clubhaus und italienisches Restaurant

Website: www.golfparkrosenhof.de
Kontakt: Tel. 0 60 26 / 9 77 13 90, info@golfparkrosenhof.de

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