Samstag, 17.08.2019

Zonta Denkmal-Übergabe „Frauen, die lesen …“

Der Zonta Club schenkt das prämierte Kunstwerk der Meister Steinmetzin Pauline Duramé der Stadt Aschaffenburg.
Pauline Duramé
Montag, 15. 04. 2019 - 09:04 Uhr

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Zonta International überreichte der Zonta Club Aschaffenburg im Rahmen einer kleinen Feier das Kunstwerk „Frauen, die lesen...“ der Stadt Aschaffenburg. Rund 60 Besucher folgten am 04...

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Zonta International überreichte der Zonta Club Aschaffenburg im Rahmen einer kleinen Feier das Kunstwerk „Frauen, die lesen...“ der Stadt Aschaffenburg. Rund 60 Besucher folgten am 04. April der Einladung in die Stadtbibliothek und genossen ein kurzweiliges Programm. Die Präsidentin des Clubs, Martina Christl, erläuterte zunächst die Idee von ZONTA, einer vor 100 Jahren in den USA gegründeten weltweit tätigen Organisation berufstätiger Frauen mit dem Ziel, die Stellung der Frau in der Gesellschaft zu verbessern: Das Grundrecht auf Bildung wird immer noch vielen Frauen und Mädchen verwehrt. Daher ist Bildungsförderung als Schlüssel zur Gleichberechtigung für Frauen ein wichtiger Tätigkeitsbereich von Zonta.Die Leiterin der Steinmetzschule, Ulrike Ader, skizzierte, wie Pauline Duramés Kunstwerk „Frauen, die lesen…“ als Zonta-Siegerstück aus dem letztjährigen von Familie Gröters initiierten Gestaltungswettbewerb der Steinmetzschule hervorging. Bevor es enthüllt wurde, beantwortete Pauline Duramé noch etliche Fragen des Publikums zu ihrem Kunstwerk.Oberbürgermeister Klaus Herzog bedankte sich bei Pauline Duramé für das ausdrucksstarke Werk und bei den ZONTA-Frauen für das einer Kulturstadt würdige Geschenk, das an seinem hervorragend gewählten Standort in der Stadtbibliothek viele Besucherinnen und Besucher zum Nachdenken anregen werde.Anschließend boten vier ‚starke Frauen‘ aus der Region ihre Lieblingszitate und deren Bezug zu ihrem Lebensweg dar: Petra Münzel, Leiterin der Kolpingschule, nannte den Buchtitel:„Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse kommen überall hin“ als Motto, mit dem sie in ihrem Leben stets gut gefahren sei. Katrin Reiser, Geschäftsführerin des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau, verwies auf das zentrale Wort ‚NEIN‘, das insbesondere für Frauen nicht leicht auszusprechen sei, aber einmal ausgesprochen und gelebt, für positive Veränderungen sorge. Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth, Präsidentin Technische Hochschule Aschaffenburg, legte ihren Schwerpunkt auf die Begeisterung als Motor für ihr Handeln und als Ansporn, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen. Den Schlusspunkt setzte Vanessa Weber, Geschäftsführerin Werkzeug Weber, die an ihrem eigenen beruflichen Werdegang aufzeigte, wie Lernen durch Handeln zum Erfolg führen kann. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Zonta International bieten 2019 alle Zonta Clubs weltweit besondere Veranstaltungen an, so auch Zonta Club Aschaffenburg.

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