Freitag, 16.11.2018

Sturm-Exkursion des Vereins Wir im Spessart

H.Thoma
Mittwoch, 30. 05. 2018 - 12:00 Uhr

Bereits am 09. Mai trafen sich über 30 Mitglieder des Vereins „Wir im Spessart“ im Staatswald des Forstbetriebs Heigenbrücken. Geführt von Forstbetriebsleiter Joachim Keßler und der örtlich verantwortlichen Revierleiterin Franziska Partenhauser, wurden die am 04...

Bereits am 09. Mai trafen sich über 30 Mitglieder des Vereins „Wir im Spessart“ im Staatswald des Forstbetriebs Heigenbrücken. Geführt von Forstbetriebsleiter Joachim Keßler und der örtlich verantwortlichen Revierleiterin Franziska Partenhauser, wurden die am 04. Januar durch den Sturm „Burglind“ betroffenen Waldflächen östlich von Neuhütten besichtigt.
Der Tornado mit Windgeschwindigkeiten von über 200km/h hatte in den betroffenen Waldbereichen auf einer Breite von rund 300 Metern, fast keine Bäume mehr stehenlassen. In nur wenigen Minuten sind Eichen, Buchen, Fichten, Lärchen und Tannen flächig umgefallen oder abgebrochen. Die Aufarbeitung der rund 35.000 Festmeter hatte rund drei Monate gedauert. Die Vermarktung der angefallenen Hölzer war schnell gesichert. 1. Vorsitzender des Vereins Peter Winter zeigte sich beeindruckt von der raschen und professionellen Aufarbeitung. Durch die jahrelange, naturnahe Behandlung der Waldbestände sind die betroffenen 85 Hektar schon größtenteils mit Jungpflanzen bestockt. Lediglich in einigen wenigen Ecken und sind aktive Pflanzungen von Eiche und weiterem Laubholz notwendig. In wenigen Wochen, wenn die letzten Hölzer zu den Sägewerken gefahren sind, werden die betroffenen Forstwege wieder gänzlich instandgesetzt und erhalten so ihren gewohnten Zustand zurück.

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