Montag, 22.10.2018

Etliche Stallknechte, Mägde und Tiere tummelten sich »auf dem Bauernhof« zum tradionellen Fasching beim WSV Aschaffenburg

»Artur und Victor« in der Hochsitz-Bütt.
wengerter
Montag, 19. 02. 2018 - 16:53 Uhr

Zahlreiche Bauern, Landwirte, Knechte, Naturburschen und Tagelöhner fanden Anfang Februar in Gülle und Fülle den Landweg auf den gluten-, laktose- und glyphosatfreien, grünen Bio-Bauernhof des Wintersportverein Aschaffenburg, um sich in artgerechter Tierhaltung um die vielen Rindviecher, Kühe, Hamme...

Zahlreiche Bauern, Landwirte, Knechte, Naturburschen und Tagelöhner fanden Anfang Februar in Gülle und Fülle den Landweg auf den gluten-, laktose- und glyphosatfreien, grünen Bio-Bauernhof des Wintersportverein Aschaffenburg, um sich in artgerechter Tierhaltung um die vielen Rindviecher, Kühe, Hammel und (schwarzen) Schafe zu kümmern.

Auch Katzen, Spatzen und Marienkäfer streunerten bzw. flogen vereinzelt über Feld, Wald und Wiesn. Ein Bauer suchte sogar eine Frau für Ackerbau und Viehzucht: Die Auswahl an jungen oder feschen Mägden, Zensis, Resis und süßen Früchtchen war sehr groß, vereinzelt waren aber auch ein paar Vogelscheuchen unter ihnen.

Als die Jäger Artur und Victor (alias Tanja Eschmann und Sabine Schürmer, 1. und 2. Vorsitzende des WSV Aschaffenburg) in die Hochsitzbütt stiegen, um über die Anekdoten und Ereignisse des letzten Jahres herzuziehen, bekamen nicht nur WSVler und Politiker ihr Futter, sondern auch die anwesenden, Aschaffenburger Sportsfreunde von fern und nah der PWA, DJK und von Weiß-Blau kamen vor deren Lästerflinte.

Nicht nur für die (Mast)Zucht und (Un)Ordnung waren der hofeigen-engagierte Veterinär-DJ Oli und Bulle Markus zuständig: Sie brachten die kompletten Stallungen ordentlich mit ihren Querbeet-Beats in Wallungen, so dass fast alle die Bodenhaltung verloren. Etliche Alpauf- und Almabtrieb-Polonäsen zogen durch den liebevoll dekorierten WSV-Gutshof.

Bis der Hahn in den Morgenstunden auf dem Misthaufen krähte wurde an der Tränke mit Obstler sowie Gersten- und Rebensaft ausgiebig die Sau rausgelassen - sicherlich sind am nächsten Morgen etliche mit Kater aufgewacht. Und an der Futterstelle wurden die Gäste natürlich mit einem großen Aufgalopp an ausschließlich vegan-gesunden, regionalen und düngemittelfreien Produkte aus der leckeren Bauernküche gemästet.

So hinterließen die Narren und Nahalesen einen ordentlichen Schweinestall im Vereinsstadl des Wintersportverein Aschaffenburg. Dennoch wird die Vorstandschaft nach dem Ausmisten des Heubodens garantiert 2019 das bunte Partyvolk zum nächsten WSV-Fasching alle erneut »roi losse«. Dann heißt es wieder lautstark und zu einem neuen Motto: »WSV Aschebersch, Helau!«

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