Dienstag, 13.11.2018

Segler des WSS durchwandern den Strietwald

KlemensSchwab
Dienstag, 10. 04. 2018 - 18:31 Uhr

Eine Wanderung durch die Highlights des Strietwaldes lassen sich die Segler des Wassersportclubs Seligenstadt nicht entgehen. Unweit ihres Heimathafens, der Marina Karlstein, treffen sich die Segler am Sportzentrum des SV Vorwärts in Kleinostheim, um ein für die meisten unbekanntes Revier zu erkunde...

Eine Wanderung durch die Highlights des Strietwaldes lassen sich die Segler des Wassersportclubs Seligenstadt nicht entgehen. Unweit ihres Heimathafens, der Marina Karlstein, treffen sich die Segler am Sportzentrum des SV Vorwärts in Kleinostheim, um ein für die meisten unbekanntes Revier zu erkunden. Zwar stehen zur Orientierung keine Seekarten zur Verfügung, doch die fachkundige Führung des Hafenmeisters Klemens Schwab gleicht dieses Fehlen mehr als genug aus. Nicht zuletzt hat er ja auch mit seiner lieben Gattin Hannelore das erste Highlight am Jahnfelsen, den die Segler fröhlich wandernd nach kurzer Zeit erreichen, organisiert. Am Fuße des Jahnfelsens, der zu Ehren des Turnvater Jahns zu seinem 150ten Todestages von den Aschaffenburger Turnern mit einer Bronzetafel verschönt wurde, erwartet die Wanderer eine mit Kaffee und leckerem Kuchen gedeckte Tafel. Klemens erinnert, dass die Einweihung der Ehrentafel von 800 Turnern mit Reden und Musik gefeiert wurde. Er lässt auch den Blick in Richtung Steinbach wenden, wo die Reste der zerfallenen Menzenmühle zu finden sind und ganz Mutige den Weg entlang der Teufelsmauer hinauf zu dem kleinen auf der Höhe liegenden Ort wagen. Mit Wissen und Energie gestärkt lässt sich nun locker die Anhöhe zu dem Zielort Strietwald ersteigen, um dann entspannt nach Querung der Autobahn in die Almhütte „Zum Buddy“ einzukehren, wo die Segelfreunde freudig von denen, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind, aber das gesellschaftliche Zusammensein nicht vermissen möchten, begrüßt werden. Die eigens für die wandernden Segler vorzeitig geöffnete Almhütte sorgt mit einem leckeren Menu, dessen Portion auch den größten Hunger stillt, für das leibliche Wohl. Schnell verfliegen die Stunden bei spannenden Gesprächen und die Zeit zum Aufbruch ruft. Vorbei an der Justizvollzugsanstalt, in der 160 Personen einsitzen, und nach Unterquerung der Autobahn führt der fast ebene gut ausbebaute Weg zurück zum Ausgangspunkt, den die Segler bei nun eintretender Dämmerung froh gelaunt erreichen.
Text: Wolfgang Gottwald - Bild: Hans Humer

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