Mandolinenensemble "ImTakt" spielt 8.Serenade im Kerzenschein

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Wanderverein Alpenrose

Mömlingen
2 Min.

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Foto: N. Urbanczyk
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Foto: ImTakt
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Foto: ImTakt
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Foto: ImTakt
An der Mömlinger Eichwaldhütte war es stimmungsvoll. Der Dirigent hebt die Arme - Stille - die nur durch das Zirpen der Grillen durchbrochen wird. Ein romantischer Abend kann beginnen. Eigentlich sollte nach sieben „Serenaden im Kerzenschein“ dem treuen Publikum klar sein: ...
An der Mömlinger Eichwaldhütte war es stimmungsvoll.

Der Dirigent hebt die Arme - Stille - die nur durch das Zirpen der Grillen durchbrochen wird. Ein romantischer Abend kann beginnen.

Eigentlich sollte nach sieben „Serenaden im Kerzenschein“ dem treuen Publikum klar sein: An der Mömlinger Eichwaldhütte wird es stimmungsvoll, es wird gesellig und das Mandolinenensemble „ImTakt“ des Wandervereins Alpenrose Mömlingen unter der Leitung von Klaus Stenger wird, wie gewohnt, mit einigen Überraschungen aufwarten. Und trotzdem gab es am Samstag, den 30. Juli wieder staunende Gesichter unter den zahlreichen Besuchern. Zum einen wegen der einzigartigen Atmosphäre am Waldrand, zum anderen wegen der außergewöhnlichen Interpretation traditioneller und moderner Musikstücke aus allen Genres.

Dabei wurde es der 8. Serenade alles andere als leicht gemacht. Nach einem Jahr Aufschub (wir kennen die Gründe) musste das Ensemble wegen anhaltender Trockenheit auf den traditionellen Schein der Kerzen verzichten. Die liebevoll arrangierte Dekoration mit Blumenschmuck, Lichterketten und elektrischen Fackeln erzeugten ein ebenso stimmungsvolles Bild wie eh und je. UND: Die lange Pause sorgte für noch mehr Vorfreude auf einen unvergesslichen musikalischen Abend mit Freunden.
Der Abend begann schwungvoll und international. Der Moderator Hugo Specht, der kurzweilig und mit viel Feingefühl durch den Abend führte, klärte auf: „Das Stammpublikum - die Fans – wissen, womit es immer anfängt - mit dem letzten Stück der letzten Serenade.“ Aux Arenes, einem französischen Paso Doble folgten italienische Volkslieder, eine russische Zigeunerweise und „Sound of Silence“ von Paul Simon. Der Rock-Klassiker „The Final Countdown“ von Europe krönte den Abschluss des ersten Teils, was das Publikum mit tosendem Applaus zu würdigen wusste.
Die kleine Erfrischungspause wurde gefüllt mit ausgiebigen Gesprächen bei einem guten Glas Wein. „Es dämmert. Dunkel wird’s.“
Für den guten Ton und das richtige Licht sorgte Carsten Stenger.

Ein Gong beendete die Pause und die Musiker an den Instrumenten Mandoline, Mandola, Gitarre, Bassgitarre und Percussion freuten sich ebenso, wie das gespannte Publikum auf den zweiten Teil des Musikgenusses, der ganz im Zeichen der Filmmusik stand.
Es gab Tränchen bei „Pearl Harbor“, Gänsehaut bei „Ennio Morricone“ und Dramatik pur beim Godfather of Orchestra „Hans Zimmer“. Klar, dass nach dem Grande Finale mit „Game of Thrones“ gleich nach mehreren Zugaben gerufen wurde. Beim „Can Can“ konnte auch der entspannteste Zuschauer nicht anders als mitzuklatschen, um dann mit Comme Facette Mammeta zufrieden lächelnd in die warme sternenklare Nacht entlassen zu werden.

Alle waren sich einig, es war ein wunderschöner Abend, den es zu wiederholen gilt, in zwei Jahren zur 9. „Serenade bei Kerzenschein“.
„Und werden wir uns vielleicht für einen Moment bewusst, wie gut WIR es im HIER und JETZT in diesen Tagen haben.“
Ausschnitt aus "The Pirates of Zimmer"
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