„Heut` geh`n wir ins Maxim“ Wanderlust Breunsberg unterwegs auf Dammer und Strietwälder Kulturwegen

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Wanderlust Breunsberg

Johannesberg
1 Min.

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Wandergruppe unterwegs
Wanderlust Breunsberg, Gruppenbild, im Hintergrund ein blühender Schlehenstrauch.
Foto: Wanderlust Breunsberg
Glück mit dem Wetter hatten am Sonntag, dem 03. April 13 Mitglieder der Wanderlust Breunsberg um ihre bereits 2020 erstmals geplante Aktivenwanderung in der Dammer und Strietwälder Gemarkung durchzuführen...
Glück mit dem Wetter hatten am Sonntag, dem 03. April 13 Mitglieder der Wanderlust
Breunsberg um ihre bereits 2020 erstmals geplante Aktivenwanderung in der
Dammer und Strietwälder Gemarkung durchzuführen.
Am Mittelpunkt des Ortsteils Damm an der alten Aschaffbrücke gab die
Wanderführerin eine kurze Einführung in die Geschichte des Stadtteils Damm. Sie
erläuterte u. a., dass die zahlreichen Mühlen an der Aschaff viel zur Industrialisierung
der Stadt Aschaffenburg beigetragen haben. Aus den Mühlen entstanden später
wichtige Industriezweige wie Papierfabrik, Steingutmanufaktur und
Messwerkzeugbau.
Die anschließende Rundwanderung führte durch das sogenannte „Beunegässchen“
Richtung Steinbach ins Fahrbachtal. Durch die Ansiedlung und ein urtümliches
Wäldchen wanderte man bergan. Schmale idyllische Wiesenpfade führten in der
Nähe des ehemaligen Hofguts Rauenthal über den Rosenberg hinauf bis in Höhe
des Himbeergrundes. Dort stieß man auf den bekannten Welzbacher Weg, der über
die Steinbacher Höhe leitete.
Nach einer Vesperpause mit herrlichen Weitblicken über die Stadt Aschaffenburg
ging es auf engem Steig hinunter zur sagenumwobenen Menzenmühle, wo man auf
den Strietwälder Kulturweg „Tulpenbaum und Co“ traf. Dieser führte auf weichen
Waldwegen über die „Wolfskaute“ hinauf zum „Paffeheisje“, wo einst der Forststudent
Ludwig Thoma seine ersten literarischen Erfahrungen machte. Abwärts wandernd
ging es vorbei an einer Info über Raubgrabungen Richtung Steinbachstal.
Die nächste Station war die „Teschenhöhle“, der einzige im Spessart nachgewiesene
Vulkanschlot in dem Basalt abgebaut wurde. An sehenswerten alten Baumriesen, wie
einem Tulpenbaum und einem Mammutbaum vorbei führte der Weg zu den
Mauerresten der ehemaligen Schießanlage, die bereits im 18. Jahrhundert vom
Königlich Bayrischen Jägerbataillon, später von der Wehrmacht und schließlich von
der US-Armee genutzt wurde.
Der abwechslungsreiche Kulturweg endete schließlich am Dammer Nordfriedhof.
Von dort aus wanderte man durch die Strietwaldsiedlung zur Aschaff, wo ein Biber
seine Fraßspuren hinterlassen hat, zum Parkplatz zurück. In der Dammer
Traditionsgaststätte „Maxim“ klang die informative und mit 16 km anspruchsvolle Tour
bei einem verdienten Mahl in entspannter Runde aus.
Wanderlust Breunsberg
Birgit Kiaubs
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