Dienstag, 20.08.2019

Ursprünglich, attraktiv – Wandern auf Malta

4-Tagestour des Wanderverein Rothenbuch nach Malta mit spektakulärer Fernsicht und fantastischer Küstenlandschaft
Marion Kunkel
Mittwoch, 08. 05. 2019 - 17:48 Uhr

„Die Reise wird uns unvergessen bleiben“, meint Gisela Hasenstab vom Rothenbucher Wanderverein zur diesjährigen Viertagestour vom 1. bis 5. Mai nach Malta. Die Insel wird derzeit für den Wandertourismus erschlossen und bietet spektakuläre Aussichten sowohl an der karstigen Küste, als auch im Inneren...

„Die Reise wird uns unvergessen bleiben“, meint Gisela Hasenstab vom Rothenbucher Wanderverein zur diesjährigen Viertagestour vom 1. bis 5. Mai nach Malta. Die Insel wird derzeit für den Wandertourismus erschlossen und bietet spektakuläre Aussichten sowohl an der karstigen Küste, als auch im Inneren.
Schon seit einigen Jahren bietet der Rothenbucher Verein im Wanderplan stets eine mehrtägige Reise an, die sich großer Beliebtheit erfreut. Nach der Insel Mallorca, die bei Wanderern sehr bekannt ist, ging es nun nach Malta, der alten Festungsinsel des Deutschordens zur Zeit der Kreuzzüge.
Die erste Wanderung verlief über den Höhenrücken im Norden Maltas, über archaisches Geröll und verkarstete Wege, durch eine spektakuläre Landschaft und vorbei an Wachtürmen und Verteidigungsanlagen aus früheren Zeiten, wobei der Blick stets in die Ferne schweifen konnte.
Der zweite Tag führte die Wanderer zu den berühmten Klippen und Gärten von Had Dingli, einer Klippenfelsformation, die auch der höchste Punkt Maltas ist. Vom ungesicherten Felsenrücken ergab sich eine herrliche Aussicht auf das Umland und das türkisfarbene Meer.
Am dritten Tag folgte dann eine mehrstündige Erkundung der Hauptstadt Valetta mit seinem mittelalterlichen Fair, prachtvollen Palästen und der St. Johns Co-Cathedral.
Auch wenn Valetta gerade bei Sprachreisenden schon lange sehr beliebt ist, ist der Rest der Insel doch noch sehr unberührt. Die beiden Wanderführer Günther Hasenstab und Eberhard Roth mussten meist nach Karte im Handy führen, da Wegemarkierungen eher selten waren.
Als besonders praktisch hat sich die Idee vom Reisebüro Marion Hasenstab erwiesen, die 11-köpfige Wandergruppe nicht mit einem gemieteten Bus selbst zu den Ausgangspunkten der Wanderungen fahren zu lassen, sondern dafür kurze Transfers zu organisieren, da die einheimischen Fahrer dem Erbe des britischen Empire – dem Linksverkehr – doch besser gewachsen waren, so die einhellige Meinung der Teilnehmer.
Nach dieser erhebenden Reise wird unter den Wanderern schon fleißig überlegt, welche Reise in diesem Herbst auf den Wanderplan 2020 kommen sollte. Wer Spaß am gemeinsamen Wandern und der geselligen Einkehr hat, ist herzlich eingeladen mit dazu zu kommen. Alle Angebote des Wandervereins sind auch für Nichtmitglieder zugänglich. Vielleicht entstehen beim Wandern, bei der gemütlicher Rast oder Einkehr ganz neue Freundschaften. Also „Frisch auf!“



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