Sonntag, 18.11.2018

Viele Siege für die WSG Kleinheubach bei den Bayerischen Meisterschaften im Kanurennsport

hfietz
Freitag, 27. 07. 2018 - 08:00 Uhr

Mit stolzen 23 Titelgewinnen, dazu 24 Vizemeisterschaften und 16 Bronzemedaillen kehrten die Sportler/innen der WSG Kleinheubach von den Bayerischen Meisterschaften im Kanurennsport aus München zurück. 42 Sportler hatte der Verein gemeldet – und alle...

Mit stolzen 23 Titelgewinnen, dazu 24 Vizemeisterschaften und 16 Bronzemedaillen kehrten die Sportler/innen der WSG Kleinheubach von den Bayerischen Meisterschaften im Kanurennsport aus München zurück. 42 Sportler hatte der Verein gemeldet – und alle freuten sich über Titel und Medaillen, die nicht unbedingt vorherzusehen war.

Wenn nicht die Wettkampfbestimmungen dagegen gesprochen hätten, wäre die Bilanz noch ein Stück besser ausgefallen. Aber es werden mindestens 3 Boote aus zwei verschiedenen Vereinen gefordert, damit ein Rennen als Meisterschaft gewertet werden kann. So zählen weitere zwanzig 1.Plätze, zwölf 2.Plätze und fünf 3.Plätze“nur“zu den Rahmenrennen – obwohl die Ergebnisse mit den gleichen Anstrengungen herausgefahren werden mussten wie ein Meistertitel und alles abverlangt. Dazu kamen die tollen Platzierungen in den Staffelrennen und in den Mixed -Rennen, die ebenfalls nicht als Meisterschaftsrennen gewertet werden.

Bis auf die Langstrecke mussten sich alle für die Finale über anstrengende Vorläufe qualifizieren. So sind auch die zahlreichen Platzierungen unter den Top 10 redlich verdient. Vor allem, wenn der Wettergott mal wieder versage und am Samstag teilweise unter extrem Regen gepaddelt werden musste.

Bei diesen Bayerischen Meisterschaften waren die kleinsten die Größten – zumindest galt das für die WSG Kleinheubach. Joshua Wirl, Anton Winter und Lea Höfner sind erst sieben Jahre alt.

Im Vierekajak waren die Jugendfahrer Marius Keck, Jonas Münig, Ben Wirl und Felix Wirl in keinem ihrer Rennen einzuholen. Sie gewannen den BM-Titel sowohl über 200m wie auch über die 500m.

Eine besondere Leistung schaffte wieder der 14-jährige Felix Höfner, der trotz Behinderung in den regulären Rennen mit paddelte. Über 200m gelang ihm sogar die Vizemeisterschaft und auf der Langstrecke fuhr er auf den 6. Platz, obwohl er (im Gegensatz zu seinen Kontrahenten) wegen seines Handicaps auch die Wende ohne Steuer fahren musste.

Auch die 4x100 m Staffel zählt nicht zu den Meisterschafts-Wettbewerben, aber mit zu den beliebtesten Rennen für die Sportler/innen und erst recht für die Zuschauer. Es ist nicht so einfach, das Staffelholz schnell und regelkonform zu übergeben. Überraschungen jeder
Art - vom Sieg bis zur Kenterung – sind deshalb vorprogrammiert.

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