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Bericht von der Jahreshauptversammlung 2019 der Vhs Kahlgrund-Spessart e.V.

Die aktuelle Vorstandschaft der Volkshochschule Kahlgrund-Spessart e.V. mit ihrem neuen Geschäftsführer ab 01. Oktober 2019; von links aufgenommen auf dem Parkplatz der Mömbriser Geschäftsstelle »Kirchstraße 3«: Manuel Lopez Marin, Geiselbachs Bürgermeisterin und stellvertretende Landrätin Marianne Krohnen, pädagogischer Geschäftsführer Harald Rosenberger, dritte Bürgermeisterin von Mömbris, Karin Nees und der 1. Vorsitzende Michael Rosner
Hildegard Rosner
Montag, 08. 07. 2019 - 16:40 Uhr

Große Veränderungen stehen der Volkshochschule Kahlgrund-Spessart, die für 15 Gemeinden mit einem Einzugsgebiet von 41.000 Einwohnern zuständig zeichnet, ins Haus. Im 49. Gründungsjahr übernimmt ab 01. Oktober 2019 Manuel Lopez Marin die Geschäftsführung, der aus mehreren Bewerbungen den Vorzug erhalten hat. Er stellte sich in der diesjährigen Jahreshauptversammlung allen Mitgliedern vor und beantwortete mit fachlicher Kompetenz eindrucksvoll deren Fragen.

Harald Rosenberger, der knapp 20 Jahre ab 01. Dezember 2000 für die Volkshochschule Kahlgrund-Spessart hauptamtlich tätig war, übergibt ein bestens bestelltes Haus und verabschiedete sich in den Vorruhestand mit einem Hauch von Wehmut, aber auch erleichtert: »Machen Sie´s gut! Ich habe gerne für die Vhs und somit auch für Ihre Kommune gearbeitet.« Die Kundenzufriedenheit liegt über die Jahre hinweg bei einer Gesamtbewertung von 1,56, die Finanzen sind trotz schwankender Teilnehmerzahlen - natürlich auch dank der Förderhilfe des Landkreises Aschaffenburg und des Mitgliedsbeitrages der 15 Gemeinden - stabil.

Mit Harald Rosenberger scheidet auch der amtierende 1. Vorsitzende Michael Rosner aus, der dem Vorstand seit 1997 angehört und deshalb von seinen Stellvertreterinnen Bürgermeisterin Marianne Krohnen (Geiselbach) und der 3. Bürgermeisterin Karin Nees (Mömbris) zu Beginn der Versammlung eine Würdigung erhalten hat. Die Regelung seiner Nachfolge steht noch aus.

Wichtig war Rosner in seinem Resümee, dass »seine Vhs« in der Vergangenheit durchgehend auf Kontinuität und Erfahrung gesetzt hat. Besonders angetan zeigte er sich, dass sich nach langjährigem Ringen die Mitgliedsgemeinden bereiterklärt haben, die Verteilung des Programmheftes zu gewährleisten und vor allem, sich einer finanziellen Beteiligung nicht zu verschließen. Die Stabilität der Kursgebühren ist das gewollte Ergebnis. Ihm war wichtig, dass sich für alle weiteren Legislaturperioden ein Betrag in der jeweiligen Haushaltsstelle findet. Auch wenn die »Vhs« nach außen als »Verein nach BGB« wahrgenommen wird, so nimmt sie ihren Aufgaben subsidiär als Pflichtaufgabe der jeweiligen Gemeinden, wie sie in der bayerischen Verfassung und der bayerischen Gemeindeordnung festgeschrieben ist, wahr.

Die Kassenprüfer Bgm. Angelika Krebs (Kleinkahl) und als Sprecher Bgm. Wilhelm Fleckenstein (Wiesen) lobten Bgm. Matthias Müller, am bisher heißesten Tag des Jahres im Bürgerhaus von Blankenbach aufgenommen worden zu sein.

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