Montag, 24.06.2019

Stiftung „Hilfe in Not“ spendet 15000 Euro an Kinderkrebsstationen und Hospizvereine

Stiftungsvorsitzender Eberhard Kroth (rechts) überreichte eine Spende in Höhe insgesamt 15000 Euro an Monika Fleckenstein (Dritte von links) von der Elterninitiative ?Leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V.?, an Dirk Kammertöns, Geschäftsführer von ?Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V?. (Zweiter von links), Tanja Munzinger-Rust vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Miltenberg (links) sowie an die Zweite Vorsitzende Claudia Schüßler-Volz (Zweite von rechts) und Margarethe Hohm (Dritte von rechts) vom Ökumenischen Hospizverein Miltenberg.
Martin Roos
Freitag, 07. 12. 2018 - 07:15 Uhr

Insgesamt 15000 Euro spendete die Obernburger Stiftung „Hilfe in Not“ für die beiden Kinderkrebsstationen Frankfurt und Würzburg, den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Miltenberg und den Ökumenischen Hospizverein Miltenberg...

Insgesamt 15000 Euro spendete die Obernburger Stiftung „Hilfe in Not“ für die beiden Kinderkrebsstationen Frankfurt und Würzburg, den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Miltenberg und den Ökumenischen Hospizverein Miltenberg. Stiftungsvorsitzender Eberhard Kroth überreichte an Monika Fleckenstein von der Vereinigung „Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V.“ und an Dirk Kammertöns, Geschäftsführer von „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.“ jeweils 5000 Euro. Das Geld kommt Familien aus dem Landkreis Miltenberg zugute, deren Kinder in den genannten Institutionen betreut werden. Über jeweils 2500 Euro konnten sich Tanja Munzinger-Rust vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Miltenberg sowie die Zweite Vorsitzende Claudia Schüßler-Volz und Margarethe Hohm vom Ökumenischen Hospizverein Miltenberg freuen. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizverein Miltenberg/Kleinheubach begleitet und unterstützt Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern in ihrem häuslichen Umfeld. Er begleitet neben den erkrankten Kindern auch deren Eltern und Geschwister, ab der Diagnose und über den Tod des erkrankten Kindes hinaus. Zu den Krankheitsbildern der betroffenen Kinder gehören unter anderem Stoffwechselerkrankungen, Krebs- und Muskelerkrankungen. Aufgabe des Hospizvereins ist es Unterstützung anzubieten und Schwerkranke auf ihrem letzten Lebensweg zu begleiten. Angehörigen will man in schwierigen Zeiten beistehen und helfen, dass unheilbar kranke Menschen würdevoll bis zum letzten Atemzug leben können. Außerdem sollen Schwerkranke und Sterbende bis zuletzt in vertrauter Umgebung bleiben können. Dirk Kammertöns betonte, dass die Mittel nicht nur für die unmittelbare medizinische Betreuung der erkrankten Kinder verwendet, sondern auch für die ambulante Nachsorge und die psychosoziale Therapie nach der eigentlichen Behandlung. Außerdem unterstützt der Verein auch zwei Sportprojekte und ein Fertilitätsprojekt, bei dem die Fähigkeit des Organismus zur Fortpflanzung erhalten werden soll. Monika Fleckenstein ergänzte, dass im Falle der Erkrankung eines Kindes die ganze Familie betroffen sei, da sich die Umstände des Alltagslebens komplett verändern und durch die Krankheit und deren Behandlung diktiert werden.

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