Getrennt feiern, gemeinsam stolz- Abschlussfeier der Theresia-Gerhardinger Realschule

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Theresia-Gerhardinger-Realschule Amorbach

Amorbach
1 Min.

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Abschied
Foto: LKGraf
Das Jahr 2020 war ein Schuljahr, das in vielerlei Hinsicht ein einzigartiges war. Der Corona-Virus und die zur Eindämmung ergriffenen Maßnahmen stellten den gewohnten Schulalltag völlig auf den Kopf. Dies galt leider auch für die Abschlussfeier zur Mittleren Reife an der Theresia-Gerhardinger Realsc...
Das Jahr 2020 war ein Schuljahr, das in vielerlei Hinsicht ein einzigartiges war. Der Corona-Virus und die zur Eindämmung ergriffenen Maßnahmen stellten den gewohnten Schulalltag völlig auf den Kopf. Dies galt leider auch für die Abschlussfeier zur Mittleren Reife an der Theresia-Gerhardinger Realschule.
Ganz sang- und klanglos wollte man aber die 62 Absolventen nicht aus der Schulfamilie entlassen und so gab es dieses Jahr statt einer Feier gleich drei. Jeweils im Klassenverband wurde den Schülern ihr Zeugnis über die bestandene Prüfung überreicht.
Am Anfang der Feierlichkeiten standen eine gemeinsame Besinnung und Gebet, das Pfarrer Christian Wöber leitete. Es stand unter dem Motto „Wir sind keine Marionetten“ und bezog sich darauf, dass mit der Übergabe des Zeugnisses auch Fäden, die bisher das Leben der Schüler bestimmt hatten, gekappt werden. Wichtig sei es, den Faden nach oben, der zu Gott führt, nicht zu kappen.
Im Anschluss sprach Frau Weber stellvertretend für den Elternbeirat den Schülerinnen und Schülern – und natürlich den anwesenden Eltern- ihre Glückwünsche aus. Aber auch die Schüler, vertreten durch ihre Klassensprecher dankten ihren Lehrern, dem Team des Sekretariats, dem Hauspersonal und der Schulleitung für die geleistete Arbeit der letzten Schuljahre.
Vor der Vergabe der Zeugnisse hielt noch Schulleiter Schwarz eine Rede. In ihr betonte er, wie wichtig es für die Jugendlichen sei, nicht nur ihr gewonnenes Wissen einzusetzen, sondern auch die vermittelten Werte und Tugenden zu nutzen. Neben eigenständigem und kritischem Denken gehöre dazu auch Althergebrachtes nicht leichtfertig zu verwerfen. Den musikalischen Rahmen der Feiern gestaltete Frau Steiniger durch Musikstücke.
Trotz der schwierigen Umstände durch die Schulschließung im März und April erhielten 14 Schülerinnen und Schüler ein Zeugnis mit dem Schnitt von 2,0 oder besser. Schulbeste war Hanna Lea Weber aus Amorbach, die den beeindruckenden Schnitt von 1,36 erzielte. Die ganze Schulfamilie der Amorbacher Realschule wünscht den Absolventen auf ihrem weiteren Bildungsweg alles Gute und Gottes Segen.
Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!