Mittwoch, 20.02.2019

Sankt Martins – Feier in Stockstadt

Lebenshilfe_Aschaffenburg_eV
Montag, 19. 11. 2018 - 08:14 Uhr

Auch in diesem Jahr feierten die Tagesförderstätte der Lebenshilfe Aschaffenburg e.V. und die Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Schmerlenbach mit einem Tag Verspätung das Martinsfest...

Auch in diesem Jahr feierten die Tagesförderstätte der Lebenshilfe Aschaffenburg e.V. und die Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Schmerlenbach mit einem Tag Verspätung das Martinsfest.

Teilnehmer aus beiden Einrichtungen trafen sich mit ihren selbstgebastelten Laternen in der Aula der Tagesförderstätte.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch unseren Tagestförderstätten-Leiter, Herrn Gottfried Hübner, sangen alle mit instrumentaler Unterstützung von Mario aus der Werkstatt am Akkorden beim allgemein bekannten „Sankt Martin, Sankt Martin…“, kräftig mit.

Nach den ersten beiden Strophen des Martinsliedes folgte das Schattenspiel zur Geschichte des Sankt Martins. Eine Sankt Martinsaufführung der besonderen Art hinter der „milchigen“ Trennwand der Aula, die als Bühnenbild diente. Die Aufführung wurde in vielen kleinen Einheiten geprobt. Sowohl die Darsteller, als auch die „Regisseure“ mussten die Geschichte in einige Probeabläufe zergliedern und alle waren gespannt, ob das alles so klappt. Die Generalprobe lief wie am Schnürchen und wir alle waren zuversichtlich und freuten uns auf den großen Auftritt an der St. Martinsfeier.

Und jetzt war es soweit, der Gong ertönte und die Geschichte mit dem Sankt Martin nahm ihren Lauf. Alles ging gut, der Mantel war geteilt, und ein tosender Applaus belohnte die fleißigen Darsteller für ihre einmalige Darbietung.

Nach einer kleinen Andachtsfeier erklang das bekannte Lied, „Die Erde ist schön…“, welches von allen Teilnehmern lautstark mitgesungen wurde. Mit den Fürbitten, Gebeten und Segenswünschen endete der offizielle Teil der Sankt Martinsfeier mit dem „Mutmachlied“ in der Tagesförderstätte. Nun zogen wir gemeinsam mit den selbstgebastelten Martinslaternen in die Aula der Werkstatt, wo die Martinsbrötchen geteilt wurden und ein warmer Punsch dazu gereicht wurde.

Danach sangen wir gemeinsam noch einige Martinslieder, es wurden angeregte Gespräche geführt, und so ging man dann anschließend gestärkt von diesem „Erlebnis des Teilens“ wieder zurück in seinen Alltag und freut sich nun auf die Sankt Martins-Feier im nächsten Jahr.

Das Teilen und das Schenken haben zwei Seiten. Die eine Seite findet man vielleicht nicht so toll, weil man sich von etwas trennen muss. Die andere Seite bringt schöne Gefühle: Freude und Dankbarkeit – Geteilte Freude ist doppelte Freude, so sagt man.

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