Samstag, 25.09.2021

Ortsrundgang zu den historischen Spielstätten in Großwallstadt

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe TVG 1888 e. V.

Großwallstadt
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Linus Markert berichtet vom Bau des Platzes des SV Großwallstadt
Foto: tvg1888
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Vorstand Stefan Zengel begrüßt die Teilnehmer
Foto: tvg1888
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Günther Adrian zeigt an, wo die Plätze am Main lagen
Foto: tvg1888
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Trainer Alfred Markert erinnert sich am alten Feuerwehrhaus
Foto: tvg1888
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Axel Schnabel vor dem ehemaligen Anker
Foto: tvg1888
Mit 40 Teilnehmenden fand am 11.9. der „Ortsrundgang zu den historischen Spielstätten in Großwallstadt“ statt. Unter Führung von Axel Schnabel berichten unsere Zeitzeugen (des Handballs und Fußballs), wie und wo früher in Großwallstadt Sport getrieben wurde...
Mit 40 Teilnehmenden fand am 11.9. der „Ortsrundgang zu den historischen Spielstätten in Großwallstadt“ statt. Unter Führung von Axel Schnabel berichten unsere Zeitzeugen (des Handballs und Fußballs), wie und wo früher in Großwallstadt Sport getrieben wurde. Am Start an den Mainwiesen gab es einen Überblick, wo die Sportplätze des SVG und TVG damals lagen und wie mühsam es war, diese alljährlich nach dem Hochwasser wieder herzustellen. Viele der offiziellen Details sind ja im TVG Buch beschrieben, aber nun kam es schnell zu einem intensivern Austausch von Anekdoten aus diesen Zeiten, die die damals nicht beteiligten zum Schmunzeln brachten.
So boten einige der Teilnehmer an, die schwarzen Schlackestücke zu zeigen, die heute noch in den Knien und Unterschenkel sichtbar sind.
Nach dem Spiel konnten die Schiedsrichter häufig nur unter Polizeischutz das Gelände verlassen und wurden in Höfen in Sicherheit gebracht „Mach schnell es Doa uff – die Schiedsrichdä kumme“. Auf den Plätzen wurde auch eifrig geturnt – doch satt Matten landete man meistens nur in der Gänsescheiße, die auch damals schon überall verteilt war. Das Befestigen des Recks war immer die größte Herausforderung, das sich die die Pflöge immer wieder lösten und Seile nachgespannt werden mussten.
Die nächsten Stationen waren die damaligen Vereinslokale zum Adler, wo die TVG’ler waren und mit Blick auf den ehemaligen Engel, in dem der SV gegründet wurde.
Nächste Station, war das alte Feuerwehrhaus, wo früher, vor dem Bau der Volkshalle geturnt wurde. Im Winter musste aber zuerst der Holzofen angeschürt werden, der aber wie berichtet auch längere Zeit kaputt war. Der spätere Umzug in die Volkshalle, in der man endlich feste Befestigungspunkt für Reck und weitere Geräte hatte, war ein Segen für die Turnen und die 10 Pfennig, die teilweise als Geld für das Training bezahlt wurden, waren gutangelegt.
Nächste Station war das SV-Gelände, wo Linus Markert in drei Worten die Geschichte erläuterte vom Kauf der Grundstücke als Gemeinschaftsaktion TV/ SV bis zur pünktlichen Fertigstellung zum Landesliga Saisonstart.
Dann ging es weiter zu glorreichen Jahnkampfbahn, in der früher beim legendären Spiel des TVG gegen Steinheim und auch bei einem Gastspiel von Borussia Dortmund 12.000 Zuschauer die Ränge füllten.
An der verbliebenen Tribüne erzählte Leo Markert, wie damals der Bau mit der Hilfe der „Amerikaner“ mit Ihren schweren Baugeräten und dem unermüdlichen des TVG, die jeden Abend und an Samstagen das Sportgelände und auch das TVG Heim aufgebaut haben.
Es gab noch viele weitere Details zu berichten, die teilweise schon umfassend im TVG Buch stehen und es gab noch viele schöne Anekdoten zu berichten, die vielleicht dann bei einem nächsten Mal niedergeschrieben werden.
Wir bedanken uns bei allen Zeitzeugen vom SV und TV und insbesondere Axel Schnabel, der neben dem Handball noch viel über Großwallstadt zu erzählen wusste.
Gesamter Bericht unter https://www.tvg-1888.de.
Die Vorstandschaft
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