Mittwoch, 23.10.2019

2-Tagesfahrt des Tanzsportclubs Main-Kinzig-Schwarz-Gold Hanau ins Sauerland

Stadtführer Karl
TSC-Hanau: Erika Wirth
Dienstag, 01. 10. 2019 - 17:41 Uhr

Aufgrund eines Berichtes im Fernsehen über die Attendorner Tropfsteinhöhe, entschloss sich „Diddi“, ein Mitglied des Tanzsportclubs, der schon die Vereinsausflüge 2017 und 2018 or-ganisiert hatte, einen 2-Tagesausflug ins südliche Sauerland zu planen...

Aufgrund eines Berichtes im Fernsehen über die Attendorner Tropfsteinhöhe, entschloss sich „Diddi“, ein Mitglied des Tanzsportclubs, der schon die Vereinsausflüge 2017 und 2018 or-ganisiert hatte, einen 2-Tagesausflug ins südliche Sauerland zu planen. So ging die Fahrt am 14. September zunächst zum Biggesee, Westfalens größter Wasserspeicher, in landwirtschaft-lich herrlicher Lage. Auf der Schiffsrundfahrt mit der „Weißen Flotte“ konnten wir uns beim „Kapitän’s Frühstücksbuffet stärken und mit einem Gläschen Sekt auf die Reise anstoßen. Unser nächstes Ziel war die Hansestadt Attendorn, in unmittelbarer Nähe zum Biggesee. Der 85-jährige Stadtführung „Karl“ begleitete uns auf eine mal ganz andere Stadtführung durch die Gassen Attendorns. In seiner Tracht der Vorväter erzählte er „Vertellekes und Dönekes“ (Gedichte und Geschichten) aus alten Zeiten. Nun ging es zu unserer Unterkunft, der Burg Schnellenberg, die hoch über Attendorn in traumhafter Lage, mit tollem Ausblick, mitten im Wald gelegen ist. Am Abend wurden wir von der mittelalterlichen Gruppe Kurtzweyl zum Rittermahl empfangen. Herr Walther von der Pferdeweide, das Spielweib Barbara und ein Gaukler haben uns mit Musik auf mittelalterlichen Instrumenten, Liedern und humorvollen Dialogen unterhalten. Auch wurde ein mittelalterlichen Tanz eingeübt. Am Sonntag stand zunächst der Besuch der Attahöhe auf dem Programm. Uns erwartete ein Labyrinth aus schönsten Tropfsteingebilden – kunstreich gewachsenen Stalagmiten und Stalaktiten – stei-nernen Gardinen, die an der Felsdecke eindrucksvoll herabhingen. Sie gilt nicht zuletzt auf-grund ihrer Mannigfaltigkeit und Farbigkeit, als eine der größten und schönsten Tropfstein-höhlen Deutschlands. Am Ende der Führung wurden wir zu einer Käseverköstigung eingela-den, der in der Höhle 3 Monate gereift war. Im angrenzenden Höhlenrestaurant konnten wir die Eindrücke auf uns wirken lassen. Nun ging es auf die Heimfahrt. Einen Überraschungs-zwischenstopp legten wir in Herborn ein. Die historische Fachwerkstadt hat mit ihren maleri-schen Plätzen und romantischen Kulissen ein ganz spezielles Flair. Im historischen Marktcafé genossen wir die Vielfalt des Torten- und Kuchenangebots. Nach einer weiteren Stunde Fahrtzeit kamen wir dann wieder Zuhause an. Ein großes Lob gebührt unserem Reiseführer „Diddi“, der für einen tollen Sonnenaufgang auf der Hinfahrt, ein eindrucksvolles Programm und am Abend für ein imponierendes Abendrot gesorgt hat.

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