Dienstag, 18.09.2018

THW Regionalbereich Karlstadt freut sich über neue Atemschutzgeräteträger

hinten stehend: Sebastian Bechold (FF Burgsinn), Isabellé Bechold (RSt. Karlstadt), Manuel Rubenbauer (OV Lohr), Patrick Schüler (OV Marktheidenfeld), Bastian Roos (OV Marktheidenfeld), Daniel Wichartz (OV Lohr). Katharina Wagler (OV Würzburg), Jan Greb (OV Würzburg), Christian Zährl (OV Gelnhausen), Andreas Stahl (OV Lohr) vorne kniend: Nils Stratmann (OV Würzburg), Abdul Satar Mohammed Salis (OV Lohr), Florian Stubenrauch (OV Würzburg), Peter Nätscher (OV Lohr) Fotograf: Simon Lichtighagen OV Lohr
Simon Lichtinghagen
Sonntag, 12. 08. 2018 - 15:39 Uhr

Bei Einsätzen mit starker Rauchentwicklung oder wenn reizende bzw. giftige Stoffe in der Atemluft vermutet werden, sind die Atemschutzgeräteträger unverzichtbar. Sie sind fit, leiden nicht unter Platzangst, müssen auch in brenzligen Situationen besonnen handeln und einen kühlen Kopf behalten...

Bei Einsätzen mit starker Rauchentwicklung oder wenn reizende bzw. giftige Stoffe in der Atemluft vermutet werden, sind die Atemschutzgeräteträger unverzichtbar. Sie sind fit, leiden nicht unter Platzangst, müssen auch in brenzligen Situationen besonnen handeln und einen kühlen Kopf behalten. 9 Helferinnen und Helfer der THW Ortsverbänden Lohr, Marktheidenfeld und Würzburg stellten sich der Herausforderung und absolvierten die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger.
Initiiert hatten die Bereichsausbildung der THW Regionalstelle Karlstadt Isabelle Bechold Bürosachbearbeiterin Ehrenamt und Ausbildung in der Regionalstelle, gemeinsam mit Andreas Stahl Bereichsausbilder im OV Lohr. Bei der Durchführung tatkräftig unterstützt wurden die beiden von Christian Zährl (THW OV Gelnhausen), Sebastian Bechold (FFW Burgsinn), Joachim Mantel (FW Lohr), Stefan Siefert (FFW Goldbach), Burkard Geis, Volker Kubis (Werkfeuerwehr BKH), sowie Manuel Rubenbauer, Steffen Schillinger und Christopher Stahl (THW OV Lohr). Bevor die Teilnehmer starten konnten war der Nachweis einer Gesundheitsuntersuchung, der sognannten G 26 erforderlich. Sie beinhaltet unter anderem einen Lungenfunktionstest und ein Belastungs-EKG und wird von einem Arbeitsmediziner durchgeführt. An drei Samstagen im Juli und August hieße es dann für die künftigen Geräteträger alles Wichtige in Theorie und Praxis rund um das Thema zu lernen und zu üben. Am ersten Samstag gab es eine umfangreiche Theorieausbildung, danach übten die Helfer truppweise das richtige Auf- und Abrüsten der Umluft unabhängigen Pressluftatmer. Zur Eingewöhnung ging es in die Lohrer Kanalisation für einen ersten Belastungstest unter Atemschutz im Dunkeln. Auch für die weiteren Samstage gab es spannende Übungsobjekte wie die Atemschutzübungsstrecken in Lohr und Goldbach und die Katakomben des Bezirkskrankenhauses in Lohr. Intensiv geübt, wurde das Absuchen von Räumen, die Rettung von Menschen unterschiedlicher Statur, der Transport von Verletzten und das Training mit der Atemschutzüberwachung. Die Helfer in ihren vollausgerüsteten Monturen erbrachten trotz der sommerlich hohen Temperaturen Höchstleistungen und waren immer motiviert bei der Sache. Die Ausbilder freuen sich nun nach erfolgreicher Prüfung die Atemschutzgeräteträger in den Reihen der Ortsverbände begrüßen zu dürfen.

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