Montag, 17.06.2019

Bootsführer des THW Regionalstellenbereiches Karlstadt halten sich Einsatzfit.

Fortbildung für THW Bootsführer. Rettung einer Motoryacht.
Karl Hermann-Hummel
Montag, 10. 06. 2019 - 23:01 Uhr

Bei sonnigem Sommerwetter fand am ersten Juni Samstag die Fortbildung für Bootsführer des Regionalstellenbereiches Karlstadt statt. Rund 40 THW Helferinnen und Helfer beteiligten sich an der Großübung auf dem Main und im Schutzhafen des Wasserstraßen-, Schiffartsamtes Außenstelle Gemünden...

Bei sonnigem Sommerwetter fand am ersten Juni Samstag die Fortbildung für Bootsführer des Regionalstellenbereiches Karlstadt statt. Rund 40 THW Helferinnen und Helfer beteiligten sich an der Großübung auf dem Main und im Schutzhafen des Wasserstraßen-, Schiffartsamtes Außenstelle Gemünden. Die Feuerwehr Burgsinn war mit einem Maschinisten und ihrer Tragkraftspritze PFPN 10-1500 in den Übungsablauf eingebunden. Am Samstagmorgen gab es für alle Teilnehmer eine Einweisung in die örtlichen Gegebenheiten und eine kurze Vorstellung welche Boote und welches Gerät während des Tages zum Einsatz kommen sollten. Für die Kontaktaufnahme mit Motoryachten, Berufsschiffart und Schleusenpersonal sind die Boote des THW Lohr mit UKW Funk ausgestattet. Zu Beginn stellten die Ausbilder Kathrin Hock und Andreas Stahl die Handhabung des UKW-Binnenschifffahrt Funkes (UBI) vor. Die 20 THW Bootsführer und UBI-Funker aus den Ortsverbänden Lohr, Marktheidenfeld Obernburg und Ochsenfurt wechselten sich auf den 5 THW Booten ab.Gestartet wurden mit Mann über Bord Manöver. Jeder Bootsführer hatte ausreichend Gelegenheit das Manöver zu üben. Ein spezieller Dummy für die Wasserrettung kam zum Einsatz und wurde aus verschiedenen Situationen „gerettet“. Hier war neben dem fahrerischen Können des Bootsführers auch ein gutes Zusammenspiel der Bootsmannschaft gefragt, die den 40 Kilo schweren, nassen Dummy ins Boots aufnehmen und erstversorgen musste.
Als nächste knifflige Aufgabe trieben Holzstämme und IBC Behälter im Wasser. Diese wurden von der Bootsbesatzung abgeschleppt und ans Ufer gebracht, dort hob sie der THW Kipper mit Ladekran an Land. Übungsannahme in diesem Fall, Treibgut, welches eine Gefahr für die Schifffahrt darstellt, sollte vom THW beseitigt werden.
Gefordert wurden die Mannschaften im weiteren Übungsverlauf durch eine Motoryacht, deren Bootsführer ohnmächtig geworden war, er wurde ins THW Boot aufgenommen, an Land dem Rettungsdienst übergeben, sowie sein Boot in den Hafen zurückgeführt. Die Ausbilder achteten darauf, dass zur Rettung auch die richtigen Funksprüche auf UKW Funk abgesetzt wurden.
Auch die Einheiten des THW an Land kamen bei der Übung zum Zug. Ein 76 Tonnen schwerer Leichter, das ist eine Art schwimmender Container ohne eigenen Antrieb, hatte sich losgerissen, war havariert und zum Teil mit Wasser vollgelaufen.

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