Mittwoch, 30.09.2020
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Auf Nischensuche: Künstler begeistern sich für Sterkel

Von links: Stellv. Vorsitzende Sylvia Ackermann (Pianistin und Vorsitzende des Claviersalons Miltenberg); Wiss. Beirat: Christiane Franke (Musikjournalistin, Hösbach); Michael Günther (Cembalist und Sammler von histor. Tasteninstrumenten Schloss Homburg ob. Triefenstein; Dr. Franz Stephan Pelgen (Historiker, Nierstein).
Sterkel-Gesellschaft
Montag, 14. 09. 2020 - 13:58 Uhr

Mitgliederversammlung der J.F.X. Sterkel-Gesellschaft e.V.
Nach längerer Vakanz ist der Vorstand der J. F. X. Sterkel-Gesellschaft e.V. wieder komplett. Auf der Mitgliederversammlung wählten die Mitglieder Sylvia Ackermann zur stellv. Vorsitzenden.
Die Pianistin und Vorsitzende des Claviersalon Miltenberg beschäftigte sich in der Vergangenheit mehrfach mit den Werken des Komponisten Johann Franz Xaver Sterkel. Ihr Betätigungsfeld sieht sie vornehmlich im Bereich der historischen Aufführungspraxis seiner Werke.
Eine weitere entscheidende Weichenstellung in der Arbeit der Gesellschaft um das Wirken und Andenken des Komponisten Franz Xaver Sterkel erfolgte durch die Berufung eines Wissenschaftlichen Beirats. Der Vorsitzende Dr. Joachim Fischer begrüßte den Mainzer Historiker Dr. Franz Stephan Pelgen, den Cembalisten und passionierten Sammler historischer Tasteninstrumente auf Schloss Homburg am Main, Michael Günther, sowie die Musikjournalistin Christiane Franke.
In seiner Rückschau stellte Fischer fest, dass das Interesse an Sterkel spürbar zunehme. „Namhafte Künstler suchen die Nische und begeistern sich für Sterkels Klavierkompositionen, für seine Kammermusik, für sein Liedschaffen und seine Werke für Orchester.“ Um so wichtiger sei es, die Edition seiner Werke voranzutreiben, aber auch die Erforschung seines Lebens. „Hier ist noch viel zu entdecken!“
Christiane Franke

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