Dienstag, 07.07.2020
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Forscherkids Wertheim: Junge Forscher konnten nun wieder gemeinsam vor Ort forschen

Vielen Dank fürs Veröffentlichung beigefügter Pressemeldung. Viele Grüße Birger-Daniel Grein
Birger-Daniel Grein
Sonntag, 14. 06. 2020 - 13:48 Uhr

Wertheim. Durch das Verbot von Präsenzveranstaltungen im Rahmen der Coronaverordnung Baden-Württemberg konnten die Forscherkids des Stadtjugendring Wertheim ihre Kurse wochenlang nur online durchführen. So gab es virtuelle Kurse zu 3D-Design und 3D-Druck, Produktentwicklung und Experimenten. Alle Präsenzkurse mussten in der Zeit des Verbots verschoben werden und sollen nun in den nächsten Monaten nachgeholt werden. Die Kurse in Zukunft finden unter Hygieneauflagen wie geplant statt.
Durch die neue Verordnung für die Jugendarbeit waren nun in den Forscherferien Pfingsten erstmals wieder Präsenzangebote möglich, natürlich mit Maßnahmen zu Abstand und Infektionsschutz. „Kursleiter, Paten und Teilnehmer freuten sich nun auch wieder im echten Leben gemeinsam mit viel Spaß forschen zu können“, sagte Birger-Daniel Grein, Vorsitzender des Stadtjugendring und ehrenamtlichen Projektleiter der Forscherkids. Am Montag der zweiten Pfingstferienwoche veranstalteten das Bildungsprogramm eine naturwissenschaftliche Schatzsuche auf dem Gelände des Kanu Club Wertheim. Zuerst galt es verschiedene versteckte Fragen zu finden. Diese beantworteten die zehn Kinder der ersten bis dritten Klasse mit Hilfe von Experimenten. So erhielten sie Lösungsbuchstaben, die in der richtigen Reihenfolge das Versteck eines „Forscherschatzes“ verrieten. Die Experimente kamen aus den Bereichen Physik und Chemie und drehten sich unter anderem um die Wirkweise von Superabsorbern. Dieser spezielle Kunststoffe können große Mengen Wasser aufnehmen. Weiterhin wurden mit Hilfe von Wasser und Brausetabletten Raketen geschaffen und es gab Experimente zu Luftdruck, Klang, Optik Wetter, Dichte, Druckkräften und Luftreibung. Viele der insgesamt zwölf Experimente konnte jedes Kind durchführen, andere wurden jeweils von den Teilnehmern als Vorführexperiment den anderen Kurskindern gezeigt. Nachdem der Schatz gefunden und geteilt war, bewiesen die Jungforscher bei einem Spiel Feingefühl und gleichzeitig Geschwindigkeit. Ehrenamtlich vorbereitet geleitet wurde der Kurs von Birger-Daniel Grein und Forscherkidspate Conner Grosche.
Am Dienstag fand dann das erste Präsenztreffen der festen Forschergruppe der Forscherkids mit Gruppenleiter Birger-Daniel Grein seit der Coronapause statt. Auch hier hatte man sich zuvor nur per Videokonferenz ausgetauscht. Beim ersten Treffen bauten die Jungen und Mädchen aus der dritten Klasse Boote aus Karton und Klebeband, die sie anschließend in der Bucht beim Kanu Club testeten. Während die beiden Jungen jeweils ein eigenes schwimmendes Modelboot schufen, entschieden sich die beiden Mädchen gemeinsam ein großes Boot zu bauen, mit dem sie selbst paddeln konnten. Dabei machten sie deutlich, auch mit Einhaltung des Mindestabstand klappt die Zusammenarbeit. Mutig absolvierten sie dann auch eine kurze Strecke mit ihrem Boot in der Bucht. Für die vier Kinder war er ein spannender Nachmittag mit neuen praktischen Erkenntnissen zu Material, Auftrieb und Gewichtsverteilung.

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