Mittwoch, 14.11.2018

Forscherkids Wertheim: Erfolgreiche Kooperation mit der SRH Fernhochschule - Kinder tauchten in besondere mathematische Welten ein

Im Rahmen eines Mathekurs in den Forscherferien beschäftigten sich die Zweit- und Drittklässler unter anderem mit der Frage: Wie kann man die Raumgröße ohne Messhilfe bestimmen. Zudem ging es unter anderem um römische Zahlen und negative Zahlen.
Birger-Daniel Grein
Samstag, 03. 11. 2018 - 16:40 Uhr

Wertheim / Kreuzwertheim. Mathematik kann Kinder faszinieren, dies zeigte sich an den hohen Anmeldezahlen für die beiden Mathematikkurse, die die Forscherkids Wertheim am Mittwoch in ihren Forscherferien anboten...

Wertheim / Kreuzwertheim. Mathematik kann Kinder faszinieren, dies zeigte sich an den hohen Anmeldezahlen für die beiden Mathematikkurse, die die Forscherkids Wertheim am Mittwoch in ihren Forscherferien anboten. Insgesamt 19 Kinder lernten dabei in der Alten Schule Kreuzwertheim besondere Aspekte des Fachs kennen. Einer der Kurse war die erste Kooperationsveranstaltung der Forscherkids mit der SRH Fernhochschule. Der Informatiker Prof. Dr.-Ing Dietmar Hildenbrand führte die Kinder in die Welt der „geometrischen Algebra“ ein.
Die jungen Forscher der vierten und fünften Klasse lernten wie man mathematische Probleme damit lösen kann. Dabei nutzten sie spezielle Computerprogramme. Hildenbrand ist an der SRH als Professor für Technologie- und Systementwicklung tätig. „Die geometrische Algebra setzen bisher nur wenige Experten weltweit ein, obwohl sie zahlreiche Möglichkeiten bietet“, erklärte er den Jungforschern. Hauptsächlich kommt sie in der Physik und den Ingenieurwissenschaften zum Einsatz. Bei den Teilnehmern kam der Einblick in dieses spezielle Fachgebiet sehr gut an. Die geometrische Algebra ermöglicht mit Hilfe von mathematischen Ausdrücken die schnelle Berechnung vielfältiger geometrischer Probleme, die sich sonst nur aufwendig berechnen oder konstruieren lassen. Vorteil des Verfahrens ist, dass man sofort die grafische Umsetzung der mathematischen Regel sieht und diese damit verständlicher wird. „Die Technik kann zum Beispiel für die Wegeberechnung von Robotern genutzt werden“, so Hildenbrand. Im Kurs lösten die Kinder im zweidimensionalen Raum unter anderem Aufgaben zum Schnitt verschiedener Figuren. Mit dem Aufgabenfeld der geometrischen Algebra kommen Schüler in ihrer Schulzeit normalerweise nicht in Berührung. Die Jungforscher der Forscherkids fanden sich jedoch schnell in der formelartigen Struktur zurecht. „Sie hatten die Idee dahinter sofort verinnerlicht und entwickelte eigene geniale Lösungsideen“, war der Professor begeistert.
Parallel zum Kurs für die Älteren bot Forscherkids-Projektleiter Birger-Daniel Grein für die Zeit- und Drittklässler einen Kurs zu besonderen Zahlen und Symbole. Dabei ermöglichte der Mathelehrer den Teilnehmern einen Einblick in das Rechnen mit römischen Zahlen, der Nutzung und dem Rechnen mit negativen Zahlen und in die Entwicklung alter Maßeinheiten. Auch in diesem Kurs zeigten sich die Kinder als begeisterte Matheexperten.

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