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Forscherkids Wertheim: Kinder entwickelten in Forscherferien eigene Produkten

In den Forscherferien Weihnachten der Forscherkids Wertheim wurden die Kinder zu Produktentwicklung. Unter anderem wurde der eigene individuelle Spielslime entwickelt.
Birger-Daniel Grein
Dienstag, 07. 01. 2020 - 10:52 Uhr

Wertheim. In den Forscherferien Weihnachten 2019/20 der Forscherkids des Stadtjugendring Wertheim entwickelten die Teilnehmer der ersten bis fünften Klasse verschiedene eigene Produkte. Dabei war neben Kreativität auch genaues Arbeiten gefragt. Zudem lernten die jungen Forscher vieles über Laborarbeit, Technik und Medienbearbeitung. Am Montag stellten die Nachwuchsforscher aus Bastelkleber, Natron und Kombilösung für Kontaktlinsen „Spileslime“ her. Diese spezielle besonders dehnbare Knete ist bei den Kindern sehr beliebt. Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, wurde sogar ein Zusatzkurs eingerichtet. Der eigene Slime wurde mit Hilfe von Farben und Glitzer individualisiert. Die Kinder lernten im Kurs zudem, welche chemischen Reaktionen hinter der Entstehung des „Slime“ stehen. Gleich zu Beginn des neuen Jahres fand am Donnerstag ein Kurs zum freien Forschen für angehende Experten statt. Dabei konnten die Kinder eigene kleine Forschungsprojekte umsetzen. Sie lernten die einzelnen Schritte von Ideenfindung, über Planung und Umsetzung bis zum Testen ihrer Erfindungen und die Dokumentation der Ergebnisse kennen. Im Rahmen des Kurses wurde ein Fahrzeug mit Luft oder Gummiantrieb entwickelt und ein Flugzeug gebaut, dass mit Hilfe eines gummigetriebenen Propellers möglichst lange fliegen soll. Während des Tages mussten die gefunden Anleitungen getestet und optimiert werden. Einige der Bauteile gestalteten die Kinder, unterstützt vom Kursleiter, in einem CAD Programm und druckten sie auf dem 3d-Drucker. Zum Abschluss der Forscherferien Weihnachten wurden die Kinder zu konzentrierten und kreativen Medienmachern. Mit Hilfe der Stop-Motion-Technik entstanden Trickfilme mit Legofiguren und Legowelten. Zuerst wurde mit Hilfe einer Software und eines Tablet die nötigen Fotos gemacht und diese zu einem Film verbunden. Dann nahmen die Kinder Töne und Sprache für ihr Filme auf. Zum Schluss wurde beides in einem einfachen Schnittprogramm zusammengestellt und der Film erhielt zusätzlich Titel und Abspann. Die Filme drehten sich unter anderem um außerirdische Saurier, den Ausbruch eines Mammuts sowie eine magische Schriftrolle. Die ehrenamtliche Kursleitung lag bei allen drei Kursen bei Birger-Daniel Grein. Unterstützt wurde er von den Paten Conner Grosche (Slimekurs) und Marie Herberich sowie Luis Busse (Trickfilmkurs).

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