Realschule Elsenfeld: Pflegeinfo für die 9. Klassen

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Staatliche Realschule Elsenfeld

Elsenfeld
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Die Ausbildungsschwerpunkte in den Pflegeberufen;
Foto: Jennifer Pfister
Frau Bube und Frau Doege von der Berufsfachschule für Pflege und Altenpflege in Erlenbach konnten am 4. und 5. April mit ihrem Team den 9. Klassen der Realschule Elsenfeld Einblicke in die Pflegeberufe geben...
Frau Bube und Frau Doege von der Berufsfachschule für Pflege und Altenpflege in Erlenbach konnten am 4. und 5. April mit ihrem Team den 9. Klassen der Realschule Elsenfeld Einblicke in die Pflegeberufe geben. Dabei wurde jede der fünf Klassen in der 9. Jahrgangsstufe besucht und jeweils 90 Minuten informiert.
So konnten Schülerinnen aus dem zweiten Lehrjahr der Berufsfachschule ihre Gründe für ihre Berufswahl darlegen. Darüber hinaus erfuhren die Realschülerinnen und -schüler, welcher Voraussetzungen es für den Pflegeberuf bedarf und wie die Ausbildung und Lohnentwicklung strukturiert ist.
So basieren die Pflegeberufe natürlich auf der Hilfsbereitschaft gegenüber den Patient*innen, sind sehr sozial und erfüllend, wenn man es mag Menschen zu helfen. Diese sind dafür auch sehr dankbar.
Voraussetzung ist der mittlere Schulabschluss und das Absolvieren von Praktika ist auf jeden Fall von großem Vorteil.
Natürlich ist der Beruf von Frauen geprägt, Männer sorgen dabei aber für ein gutes Betriebsklima, können aber auch physisch anders zupacken, was für das gesamte Stationsteam oft eine Bereicherung darstellt.
Die Ausbildung enthält viele Inhalte, die allen auch privat weiterhelfen, wie z.B. im Bereich der Gesundheitsförderung, Pflege, Anatomie, Krankheitslehre, Verletzungen, Diagnostik und Therapie, Arzneimittellehre und Psychologie.
Nach diesen einführenden Informationen folgte ein sehr anschaulicher Praxisteil, bei dem die Schülerinnen und Schüler der RSE selbst erfahren und handeln durften.
So konnten sie mit UV-Licht Bakterien auf der Haut sichtbar machen und den Einfluss von Desinfektionsmittel beobachten. Außerdem war es möglich mit dem Stethoskop zu arbeiten, Herzschlag, Atmung und Blutdruck zu kontrollieren. Darüber hinaus konnte man die Einschränkungen im Alter nachempfinden, z.B. mit Gewichtsmanschetten die Treppe hochlaufen, mit Sehfeldeinschränkender Brille und Handschuhen eine Gummibärchenpackung öffnen oder nach Kleingeld suchen.
Mit neuen Erfahrungen gingen die Realschüler*innen aus dieser Pflegeinfo. Bleibt die Hoffnung, dass man einige neue Interessenten für dieses Berufsfeld gewinnen konnte, denn dies ist ein Beruf mit Zukunft, der viele weiterführende Perspektiven ermöglicht.
Ein großer Dank gilt dem Pflegeteam der Berufsfachschule für die wertvollen Einblicke.

Jennifer Pfister und Rainer Schäfer

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