Mittwoch, 20.03.2019

bunt statt blau: Die Staatliche Realschule Bessenbach zeigte die neue Wanderausstellung der DAK-Gesundheit zum Alkoholmissbrauch von Jugendlichen

Donnerstag, 14. 03. 2019 - 13:33 Uhr

Verunstaltete Gesichter, eingesperrte Körper, verbaute Lebenswege: Mit eindrucksvollen Bildern warnen Schüler aus ganz Deutschland ihre Altersgenossen vor Alkoholmissbrauch. Zu sehen waren ihre Anti-Alkohol-Plakate jetzt in Bessenbach...

Verunstaltete Gesichter, eingesperrte Körper, verbaute Lebenswege: Mit eindrucksvollen Bildern warnen Schüler aus ganz Deutschland ihre Altersgenossen vor Alkoholmissbrauch. Zu sehen waren ihre Anti-Alkohol-Plakate jetzt in Bessenbach. Die Staatliche Realschule Bessenbach zeigte vom 18.02.2019 bis 01.03.2019 die große Wanderausstellung der DAK-Gesundheit gegen den Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen. Unter dem Motto „bunt statt blau“ hatten sich im Frühjahr 2018 bundesweit mehr als 8.000 Schüler an einem Plakatwettbewerb beteiligt, um Gleichaltrige wachzurütteln. Jetzt sind die 33 Plakate der Bundes- und Landessieger sowie Sonderpreisträger auf Deutschlandtour.

Die 17-jährige Bundessiegerin Nina Mitzschke lässt auf ihrem Plakat aus einem fotografierten Flachmann blaue Farbe wie Alkohol über ein Mädchengesicht fließen. „Mit meinem Plakat versuche ich die Botschaft von ‚bunt statt blau‘ möglichst zugänglich zu verpacken“, erläuterte die junge Berlinerin ihr Siegerbild. Tatsächlich sind die Auswirkungen von zu viel Alkohol auf den Körper eines Jugendlichen noch deutlich stärker als bei Erwachsenen: „Exzessiver Alkoholkonsum ist gerade für Heranwachsende ein gefährliches Unterfangen“, erklärt Tatjana Kurz, Kundenberaterin und stellvertretende Servicezentrumsleiterin der DAK-Gesundheit in Aschaffenburg. „2017 kamen 21.721 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, 26 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit haben sich die Fallzahlen im Bundesdurchschnitt stabilisiert, aber in manchen Bundesländern gehen sie weiter hoch.“

Bilder sprechen eine klare Sprache
Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler lobte als Schirmherrin des Plakatwettbewerbs den kreativen Ansatz: „Prävention kommt immer dann gut an, wenn die Kids selbst aktiv sein können und keine Moralpredigt gehalten bekommen.“
Die Präventionskampagne „bunt statt blau“ der Krankenkasse DAK-Gesundheit läuft seit 2010 und wurde vielfach ausgezeichnet. Bisher haben mehr als 95.000 Jungen und Mädchen an dem Wettbewerb teilgenommen. Mehr Informationen zur Kampagne gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau

DAK

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