Ausstellung thematisiert Süchte ohne erhobenen Zeigefinder

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Staatliche Berufsschule 2 Aschaffenburg (Kaufmännische Berufsschule) mit Berufsfachschule für IT

Aschaffenburg
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Zur offiziellen Ausstellungseröffnung waren auch Gäste aus dem Aschaffenburger öffentlichen Leben geladen: Bürgermeister Eric Leiderer, Andreas Peschanel, stellvertretender AOK-Direktor, sowie Landrat Dr. Alexander Legler (v.l.)
Foto: Karin Zottmann
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In einer begehbaren Suchtspirale erfahren die Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Berufsschule vom Weg in den Teufelskreis, aber auch, wie man wieder herausfindet.
Foto: Johannes Halbig
Aschaffenburg. Sucht hat viele Gesichter. Diese Gesichter und mögliche Wege aus der Sucht aufzuzeigen, hat sich die Ausstellung „einfach menschlich“ vorgenommen. Für drei Wochen machte sie an der Kaufmännischen Berufsschule Aschaffenburg halt und viele der mehr als 2000 Auszubildenden besuchten die ...
Aschaffenburg. Sucht hat viele Gesichter. Diese Gesichter und mögliche Wege aus der Sucht aufzuzeigen, hat sich die Ausstellung „einfach menschlich“ vorgenommen. Für drei Wochen machte sie an der Kaufmännischen Berufsschule Aschaffenburg halt und viele der mehr als 2000 Auszubildenden besuchten die Ausstellung. Zur offiziellen Eröffnung waren Gäste auch außerhalb der Berufsschule geladen.

Bürgermeister Eric Leiderer und Schulleiter Johannes Halbig betonten in ihren Grußworten, dass gerade die Coronapandemie in vielen Fällen süchtiges Verhalten begünstige. Süchtiges Verhalten sei erklärbar aber auch veränderbar. Andreas Peschanel, stellvertretender AOK-Direktor aus Aschaffenburg, betonte die Wichtigkeit von Präventionsmaßnahmen gerade für junge Menschen, die auf dem Weg ins Erwachsenwerden aufgeklärt und unterstützt werden sollen. Die AOK Bayern übernimmt die Kosten für die Durchführung des Projektes an der Kaufmännischen Berufsschule.

Zum Besuch der vielen Ausstellungsstationen gehören natürlich vielfältige Sachinformationen zum Thema Sucht, vor allem aber auch die Möglichkeit, während des Ausstellungsbesuchs aktiv eigenes Verhalten zu hinterfragen. Eine begehbare Suchtspirale mit immer enger werdenden Wegen lässt erleben, wie beklemmend Sucht ist und wie schwer der Ausweg zu finden ist. Ehemalige Süchtige erzählen von ihrem Weg in den Teufelskreis, aber auch davon, wie man wieder herausfindet.

Das Präsentationskonzept sieht vor, dass die Schülerinnen und Schüler nicht alleine gelassen werden. Die Möglichkeiten zu individuellen Gesprächen wie zu Gruppengesprächen sind fester Bestandteil des Konzeptes, welches der Regensburger Verein Suchtprävention und Genesung e.V. entwickelt hat. (Petra Eich, StDin)
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