Samstag, 16.01.2021
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SchülerInnen des BSZ Aschaffenburg packen 47 virtuelle Päckchen für die Johanniter-Weihnachtstrucker

Ob die virtuellen Päckchen auch so liebevoll dekoriert sein werden wie die letztjährigen?
schulebs3ab
Montag, 11. 01. 2021 - 10:26 Uhr

„Corona wird getrotzt – wird helfen erst recht!“, unter diesem Motto beteiligte sich das Staatliche Berufliche Schulzentrum Aschaffenburg wieder an der Weihnachtstrucker-Aktion der Johanniter.
Im besonderen Jahr 2020 haben wir alle gelernt, was es heißt, nicht nur an uns selbst, sondern auch an das Wohlergehen schwächerer und hilfsbedürftiger Menschen zu denken. Der gesamten Schulfamilie war es deshalb wichtig, erneut ein Zeichen zu setzen und das dritte Mal in Folge an der humanitären Paketaktion teilzunehmen. Gerade in schwierigen und unsicheren Zeiten sollen notleidende Kinder, Familien, alte Menschen und Menschen mit Behinderung in Osteuropa eine kleine Weihnachtsfreude erhalten.
Päckchen packen mal anders
Aufgrund der aktuellen Situation hat sich das Schulzentrum dazu entschlossen, die Möglichkeit der „virtuellen Päckchen“ zu nutzen. Es wurden also keine Pakete mit Süßigkeiten, Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln gepackt, verziert und bei den Johannitern abgegeben, sondern fleißig Geld gesammelt. Beteiligt haben sich viele Berufs(fach)schülerInnen des Kompetenzzentrums Ernährung und aus den Bereichen Ernährung und Versorgung, Sozial- und Kinderpflege, aber auch die Berufsintegrationsklassen, das Sekretariat und die Lehrkräfte der einzelnen Abteilungen.
Mit dem gesammelten Geld haben die Partner der Johanniter Pakete direkt in den Zielländern, u.a. Bulgarien, Rumänien, Albanien gepackt und verteilt. PaketempfängerInnen waren auch dieses Jahr Menschen, denen es häufig sogar am Nötigsten fehlt. Ihre Situation ist durch die Corona-Krise, nicht zuletzt durch das Einbrechen der Wirtschaft, oft noch hoffnungsloser geworden. Besonders hoch ist die Armutsrate in den ländlichen Gebieten der Zielländer. Oft fehlt sogar eine flächendeckende Versorgung mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln – der kurze Weg zum Supermarkt um die Ecke ist dort keine Selbstverständlichkeit.
Eine einschneidende Neuerung
Nicht zu vergessen ist, dass die Pandemie – trotz aller Hilfsprogramme – auch viele Menschen in Deutschland hart trifft. Beschäftigungsmöglichkeiten im Mini-Job-Sektor sind stark reduziert oder sogar komplett weggebrochen. Das Organisationsteam der Weihnachtstrucker hat sich deshalb überlegt, erstmalig auch betroffene Menschen in Deutschland zu unterstützen und Päckchen zu verteilen.
Aufgrund der kurzfristigen Schulschließung musste die traditionelle symbolischen Übergabe der Weihnachtspakete unter dem Schulweihnachtsbaum entfallen. Nichtsdestotrotz kann sich der Schulleiter des Schulzentrums OStD. Dieter Trott sowohl über die großzügige Geldspende in Höhe von 1128 Euro, was unglaublichen 47 Paketen entspricht, als auch über die Einsatzbereitschaft aller an der Aktion Beteiligten freuen.
Carmen Luder

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