Sonntag, 23.01.2022

"Trainingslager" für Erzieherinnen - Erfolg für neue Gruppeneinteilung

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe St. Johannis-Zweigverein Aschaffenburg-Schweinheim.e.v.

Aschaffenburg
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Teamtag2021
Erfolgreiche Tage auf dem "Volkersberg": Das Team vom Haus für Kinder Maria Geburt.
Foto: St. Johannis-Zweigverein
Bundesliga-Mannschaften bestreiten es vor Saisonbeginn, Manager wenn sie Unternehmen umkrempeln – und jetzt auch Kindergärten die sich neu aufstellen. Teambuilding ist überall da wichtig, wo Menschen zusammen arbeiten und mit veränderten Arbeitsabläufen bessere Ergebnisse erzielen wollen...
Bundesliga-Mannschaften bestreiten es vor Saisonbeginn, Manager wenn sie Unternehmen umkrempeln – und jetzt auch Kindergärten die sich neu aufstellen. Teambuilding ist überall da wichtig, wo Menschen zusammen arbeiten und mit veränderten Arbeitsabläufen bessere Ergebnisse erzielen wollen.
Seit das Haus für Kinder Maria Geburt die Kindergartengruppen anders organisiert und die 100 Kinder in fünf statt wie bisher nur vier Gruppen eingeteilt hat, gibt es viel Zustimmung. Natürlich bei den Eltern, die sich für ihre Kinder eine qualitätsvolle pädagogische Arbeit wünschen. Aber besonders auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Bettina Kaufmann, die Leiterin der Einrichtung: „Viele Beschäftigte klagen über die stetig steigenden Anforderungen, Lärm und Stress sowie das Problem, in den großen Gruppen nicht ausreichend auf die einzelnen Kinder eingehen zu können. Bei uns geht es jetzt deutlich entspannter zu.“
Bis es soweit war, standen allerdings die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem großen Veränderungsprozess. „Die mussten teilweise die Gruppen wechseln, neue Kollegen integrieren und insgesamt viel Flexibilität unter Beweis stellen.“ Um diese Veränderungen zu begleiten, hat der St. Johannis-Zweigverein ein „Trainingslager“ ermöglicht. Zwei Tage lang haben 17 Beschäftigte der Kindertagesstätte auf dem Volkersberg unter der Anleitung des Coaches Leander Vierheilig miteinander gearbeitet.
Der bisher schon gute Zusammenhalt im Team sollte gefestigt und gestärkt werden, besonders das Gefühl, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, zusammen etwas bewirken zu können. Am Ende war nicht nur Kaufmann äußerst zufrieden: „Diese Tage haben das Team näher zusammen gebracht.“
Auch die Teilnehmer zeigten sich angetan. So befand Susanne Steigerwald: „Wir hatten viel Zeit, uns beruflich auszutauschen, konnten gemeinsame Ziele und Werte überarbeiten und neu definieren. Außerdem haben wir uns privat besser kennen gelernt.“
Und das nicht nur im Seminarraum, sondern bei einem Besuch im benachbarten Kletterpark. Tiziana Rügamer: „Dort mussten wir gemeinsam verschiedene Aufgaben erledigen und konnten sehen, wie sich jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten einbringt“.
Damit sieht Bettina Kaufmann die Ziele des Seminars voll erreicht: „Wir wollten als Team präventiv an uns arbeiten und nicht erst, wenn Konflikte entstehen. Das ist in diesen Tagen gelungen und wird sich weiter positiv auf unsere Arbeit mit den Kindern auswirken.“

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