Donnerstag, 27.01.2022

Spannende Zeitreise: Johannis-Zweigverein beteiligt sich am Projekt Aschaffenburg 2.0

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe St. Johannis-Zweigverein Aschaffenburg-Schweinheim.e.v.

Aschaffenburg
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Das jüngste Projekt des Vereins: Die neue Kinderkrippe an der Giutwerkstraße
Foto: St. Johannis-Zweigverein
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Pfarrer Georg Schweinfest ließ 1901 das Schwesternhaus bauen.
Foto: St. Johannis-Zweigverein
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Eine Keimzelle des Vereins: Das Schwesternwohnheim in der Freundstraße
Foto: St. Johannis-Zweigverein
Welcher Kindergarten wurde 1952 als „schönster der Stadt“ bezeichnet? Was hat es mit dem Krankenschwesterngeld auf sich? Wer war eigentlich Georg Schweinfest? Mit der Beantwortung dieser Fragen lässt sich keine Million verdienen, aber eine spannende Zeitreise in die abwechslungsreiche Geschichte des...
Welcher Kindergarten wurde 1952 als „schönster der Stadt“ bezeichnet? Was hat es mit dem Krankenschwesterngeld auf sich? Wer war eigentlich Georg Schweinfest? Mit der Beantwortung dieser Fragen lässt sich keine Million verdienen, aber eine spannende Zeitreise in die abwechslungsreiche Geschichte des St. Johannis-Zweigvereins unternehmen. Denn der Verein ist ab sofort Teil des Projektes Aschaffenburg 2.0 des Stadt- und Stiftsarchivs. Erinnerungen aus Vergangenheit und Gegenwart, festgehalten für die Zukunft als große gemeinsame Stadtgeschichte – das ist das Ziel dieser neuen Plattform.
Bernd Keßler, der erste Vorsitzende des Vereins, hat die Chronik des St. Johannis-Zweigvereins verfasst. Die Leser finden zurück in die Gründungstage im Dezember 1928, sie können sich an den in Schweinheim legendären Pfarrer Karl Umenhof erinnern, an das Schwesternwohnheim in der Freundstraße, an den Orden der Armen Schulschwestern. Nach harten Kriegsjahren konnte der Verein schon kurz vor Weihnachten 1945 wieder einen Kindergarten mit 140 Plätzen anbieten. Es war der Startschuss für ein besondere Erfolgsgeschichte. Neubauten, Sanierungen, Umbauten, Übernahmen, andere Betätigungsfelder: So entstand bis heute ein fast schon mittelständisches Unternehmen mit 50 Beschäftigten und Betreuungsmöglichkeiten für über 350 Kinder an vier Standorten, aber trotz allem noch immer ehrenamtlich geführt. Manches ist nur noch in der Erinnerung lebendig, so wie der Handarbeitsunterricht, den es immerhin bis 1988 gab. Anderes ist neu hinzugekommen und hoch aktuell, besonders die Seniorenbetreuung mit dem beliebten „Schweinheimer Mittagessen“ und der Demenzhilfe, selbst wenn beides aufgrund der Pandemie derzeit ruht.
Keßlers Chronik ist somit nicht nur ein Rückblick auf 93 Jahre Vereinshistorie, es ist zugleich ein ganzes Stück deutscher Sozialgeschichte. Die sich stetig wandelnden Lebensumstände und Zeitläufte finden ihren Niederschlag. Der Verein musste Schritt halten, sich immer wieder großen Herausforderungen stellen und viele Wandlungen durchmachen.
Die Geschichte des St. Johannis-Zweigvereins ist eine aufschlussreiche Lektüre und weckt in Text und Bild viele Erinnerungen, ganz im Sinne der Initiatoren von Aschaffenburg 2.0, die dort „gemeinsam Stadtgeschichte(n) teilen“ wollen. Zu finden sind Text und historische Bilder auf der Website https://aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de/.
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