25 Jahre nach der letzten Sanierung: Haus für Kinder Maria Geburt wird saniert

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe St. Johannis-Zweigverein Aschaffenburg-Schweinheim.e.v.

Aschaffenburg
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Architekt Harald Wientgens plant und verantortet im St. Johannis-Zweigverein die Baumaßnahmen
Foto: Klaus Gast
HfK_Maria-Geburt
Stammhaus des St. Johannis-Zweigvereins: Das Haus für Kinder Maria Geburt an der Gutwerkstraße
Foto: Klaus Gast
Im Laufe der kommenden drei Jahre wird der St. Johannis-Zweigverein sein Stammhaus an der Gutwerkstraße komplett modernisieren. Auf der Jahreshauptversammlung billigten die Mitglieder die millionenschwere Investition ohne Gegenstimme...
Im Laufe der kommenden drei Jahre wird der St. Johannis-Zweigverein sein Stammhaus an der Gutwerkstraße komplett modernisieren. Auf der Jahreshauptversammlung billigten die Mitglieder die millionenschwere Investition ohne Gegenstimme. Bernd Keßler, der erste Vorsitzende des Vereins, hatte auf die lange Historie des Gebäudes verwiesen. „Das Haus wurde 1952 als Kloster mit angeschlossenem Kindergarten gebaut. Die letzte Sanierung fand in den Jahren 1988/89 statt.

Ursprünglich hatte der Vorstand eine Generalsanierung ins Auge gefasst. Dafür stellte die Regierung von Unterfranken als Zuschussgeber aber (zu) hohe Anforderungen: Das Gebäude wäre im Grundriss stark verändert worden, der Neubau einer Mensa und eines Aufzuges hätte erfolgen müssen, ebenso eine Erweiterung des Küchentraktes und als Folge eine Verkleinerung der Gruppenräume und der Spielflächen. Zusätzlich hätte der Kindergarten während der Bauzeit in ein Ausweichquartier umziehen müssen. Entsprechend hoch wären die Kosten. Schon die erste Schätzung ging von 4,8 Millionen Euro aus. Keßler: „Das können wir auch mit Zuschüssen nicht stemmen.“

Daher hat sich der Verein für eine Modernisierung entschieden, mit der das Haus zu vertretbaren Konditionen „fit gemacht“ wird für die nächsten Jahre. Architekt Harald Wientgens, der im Vorstand für die Infrastruktur verantwortlich zeichnet, hat bereits ein Konzept erstellt. „Wir packen ganz viele Baustellen an. Beispielsweise erneuern wir Böden, Türen und Fenster, wir sorgen endlich für einen ausreichenden Schallschutz, denn der ist derzeit viel zu schwach, und wir schaffen auch den lange geforderten barrierefreien Haupteingang.“ Mit der Stadt hat man sich inzwischen geeinigt. Die Kommune übernimmt die Hälfte der entstehenden Baukosten, bereits im nächsten Haushalt werden die Mittel eingestellt. Der Stadtrat hat das einstimmig beschlossen.

Wientgens: „Wir beginnen jetzt die Ausschreibungen. Gleichzeitig erstellen wir ein Konzept, in welcher Reihenfolge die Modernisierung abläuft. Denn bei unseren Plänen benötigen wir kein teures Ausweichquartier, sondern können alles bei laufendem Betrieb durchführen.“
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