Pfarrgemeinderat St. Jakobus verabschiedet

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe St. Jakobus Miltenberg, PGR

Miltenberg
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Pfarrgemeinderatsmitglieder verabschiedet
Als Mitglieder des Pfarrgemeinderats St. Jakobus von Pfarrer Jan Kölbel verabschiedet (vordere Reihe von links nach rechts: Maria Schön, Monika Trützler, Reinhold Hartmann, Anna Salmen-Legler; hintere Reihe von links nach rechts: Gabriele Firmbach, Petra Rybakiewicz, Nina Reuling); es fehlten: Michael Druckmiller, Juliana Miltenberger, Michael Schwarz, Elisabeth Steger u. Frank Küster
Foto: Martin Winkler
Bei der Verabschiedung
Einzelne Mitglieder des Pfarrgemeinderats St. Jakobus im Rahmen der Verabschiedung im Gottesdienst am 15.05.22
Foto: Martin Winkler
Pfarrer Kölbel verabschiedet den PGR
Pfarrer Jan Kölbel verabschiedet die Mitglieder des Pfarrgemeinderats St. Jakobus im Gottesdienst am 15.05.22
Foto: Martin Winkler
Heute sei das Durchschnittsalter der Gottesdienstbesucher geringer als sonst. Dies liege daran, dass die Messfeier vom Vorkinder- u. vom Kinderchor der ökum. Kinder- u. Jugendkantorei mitgestaltet werde, die neuen Ministranten und eine Gruppe von Firmlingen aus Hessen dabei seien, sagte Pfarrer Jan ...
Heute sei das Durchschnittsalter der Gottesdienstbesucher geringer als sonst. Dies liege daran, dass die Messfeier vom Vorkinder- u. vom Kinderchor der ökum. Kinder- u. Jugendkantorei mitgestaltet werde, die neuen Ministranten und eine Gruppe von Firmlingen aus Hessen dabei seien, sagte Pfarrer Jan Kölbel bei der Begrüßung der Gläubigen am 15.05.22 in der Pfarrkirche St. Jakobus, Miltenberg. Eine Pfarrgemeinde sei mehr als der Pfarrer und die Hauptamtlichen. Exemplarisch dafür werde er am Ende des Gottesdienstes die Mitglieder des Pfarrgemeinderats St. Jakobus verabschieden.
In seiner Predigt ging Pfarrer Kölbel auf das Leben und Wirken des franz. Priesters und Einsiedlers, Charles de Foucauld ein, welcher am heutigen Sonntag von Papst Franziskus heilig gesprochen wird. Foucauld sei ein sehr ungewöhnlicher Heiliger, dessen Leben wie eine Illustration zum heutigen Evangelium wirke: „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.“ Im Jahr 1858 als Sohn einer reichen, französischen Adelsfamilie geboren, habe er nicht nur früh seine Eltern, sondern als Jugendlicher auch seinen Glauben verloren und sei wegen Aufsässigkeit vom Gymnasium geflogen. Ab seinem 17. Lebensjahr sei sein Leben von wilden Partys, Liebesaffären und Luxus geprägt gewesen. Wegen fortdauernden Ungehorsams sei er aus der Armee entlassen worden. Tief beeindruckt vom Glauben der Muslime sei er von einer Forschungsreise nach Algerien und Marocco heimgekehrt und habe beschlossen, sich seinem christl. Glauben wieder zuzuwenden. Er sei in den Trappistenorden, einen der strengsten Orden überhaupt eingetreten und Priester geworden. Doch selbst dieser Orden sei ihm noch zu lasch gewesen. Als Einsiedler in der algerischen Wüste habe er mitten unter den Tuareg gelebt und jedes Jahr tausende von Kilometern zu Fuß zurückgelegt, um den Wüstenbewohnern medizinische Hilfe zu bringen. Dabei habe er die unbedingte Liebe Jesu nicht durch Worte, sondern durch Taten verkünden wollen. 1916 sei er bei einem Überfall durch die Beduinen ums Leben gekommen.
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich der Pfarrer beim Vorkinderchor (Ltg.: Eva Schmid) und beim Kinderchor (Ltg.: Michael Bailer) für die schöne musikalische Gestaltung. Aufgrund dessen, dass es nunmehr einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat für die Pfarreiengemeinschaft St. Martin gibt, wurden die Mitglieder des Pfarrgemeinderats St. Jakobus verabschiedet (in Klammern sind einzelne Tätigkeitsbereiche der Mitglieder genannt; diese sind nicht abschließend): Michael Druckmiller (Festausschuss), Juliana Miltenberger (Vorstand), Michael Schwarz (Vertreter in ACK), Elisabeth Steger (1. Vors. Pfarreiengem.rat), Frank Küster, (1. Vors., Vorstand) Gabriele Firmbach (Kirchenkaffee), Reinhold Hartmann (Homepage), Nina Reuling (Öffentlichkeitsarbeit), Petra Rybakiewicz (Vorstand), Anna Salmen-Legler (Vorstand), Maria Schön (port. Gemeinde) und Monika Trützler (Soziales). Sie erhielten eine Dankurkunde und ein Präsent.
Nina Reuling
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