Neues "Bodenpersonal" für Gott

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe St. Jakobus Miltenberg, PGR

Miltenberg
2 Min.

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Vorstellung neue Minis
Pfarrer Jan Kölbel bittet die neuen Ministranten, sich der Gemeinde vorzustellen
Foto: Martin Winkler
Alben anlegen
Die erfahrenen Ministranten unterstützen die Neuen beim Anlegen der Alben
Foto: Martin Winkler
Kreuz als Zeichen für ihren Dienst
Als Zeichen für ihren Dienst am Altar erhalten die neuen Ministranten ein gesegnetes Kreuz zum Umhängen
Foto: Martin Winkler
Die neuen Minis
Pfarrer Jan Kölbel mit den Ministranten (die Neuen stehen auf der ersten Stufe bzw. ein Junge unmittelbar davor)
Foto: Martin Winkler
„Wenn einer mir dienen will, dann folge er mir nach.“ Diese Aussage Jesu war das Kernthema des Gottesdienstes zur Einführung der neuen Ministranten am 26.06.22 in der Pfarrkirche St. Jakobus, Miltenberg...
„Wenn einer mir dienen will, dann folge er mir nach.“ Diese Aussage Jesu war das Kernthema des Gottesdienstes zur Einführung der neuen Ministranten am 26.06.22 in der Pfarrkirche St. Jakobus, Miltenberg. Die letzten zwei Jahre habe keine Neuaufnahme von Ministranten stattgefunden, sagte Pfarrer Jan Kölbel. Um so mehr freue er sich über die Kinder, die sich zur Übernahme dieses wichtigen Dienstes bereit erklärt hätten. Gleichzeitig hätte er sich mehr Wertschätzung seitens der Gemeinde gewünscht, da er wisse, dass es nicht an der parallel stattfindenen Walldürnwallfahrt der Miltenberger liege, dass sich nur wenige zum Gottesdienst aufgemacht hätten. In seiner Predigt ging Pfarrer Kölbel auf die heutige Lesung und das Evangelium ein, in dem der Prophet Elija und Jesus versuchen, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Mitarbeitergewinnung sei ein großes Thema in vielen Betrieben, in der Gastronomie, in Vereinen und in der Kirche. Hier gebe es viele Möglichkeiten in Form von Ehrenamtsbörsen, Vermittlungsagenturen, Schulungen und Büchern. In der Bibel erführen wir von eher ungewöhnlichen Methoden, neue Mitarbeiter zu gewinnen. So habe der Prophet Elija im Vorbeigehen einen Mantel auf Elischa geworfen. Diese Methode habe er, Pfarrer Kölbel, nicht angewendet, um neue Ministranten zu gewinnen. Nachdem Elischa sich von seinem Vater verabschiedet habe, folgte er Elija nach. Jesus sei viel radikaler als Elija, er habe es nicht gestattet, dass einer seiner künftigen Jünger sich von seinem Vater verabschieden habe dürfen, sondern habe die unverzügliche Nachfolge eingefordert. Heutzutage würde man das Verhalten von Elija und von Jesus als übergriffig bezeichnen; man würde eher um neue Mitarbeiter werben und mit Engelszungen auf sie einreden. Auch die neuen Ministranten hätten sich freiwillig zu ihrem Dienst bereit erklärt und sich seit ihrer Erstkommunion intensiv darauf vorbereitet. Elija und Jesus hätten uns etwas voraus gehabt, um so handeln zu können: Sie hätten den Menschen direkt ins Herz blicken können. Jesus habe den Menschen damals und heute einen Schubs geben wollen, in dem er sie aufgefordert habe, ihm nachzufolgen. Manchmal bräuchten wir einen himmlischen oder irdischen Schubs, um uns zu entscheiden, uns einzubringen. Im Anschluss an die Predigt stellten sich die neuen Ministranten vor. Frieda May, Amelie Diwersi, Lia Seus, Leon Weinmann, Mika Poth (bereits seit 2021 dabei) und Raphael Miltenberger haben ihr Ministrantenversprechen abgelegt und sich bereit erklärt, den Dienst als Ministrant zu übernehmen, ihren Dienst zuverlässig und würdevoll zu versehen- zur Ehre Gottes und zur Freude der Gemeinde, auch außerhalb der Kirche wie gute Christen zu handeln und sich in die Gemeinschaft der Ministranten einzubringen. Als Zeichen für ihren Dienst am Altar legten sie nun ihre Alben an und jeder erhielt ein zuvor von Pfarrer Kölbel gesegnetes Kreuz zum Umhängen. Der Pfarrer bedankte sich bei den erfahrenen Ministranten für die Vorbereitung der Neuen.
Nina Reuling
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