Dienstag, 18.09.2018

Ausflug der Heimbuchenthaler Senioren zur Breuburg

karl-heinz-klameth
Mittwoch, 25. 07. 2018 - 14:16 Uhr

Rund 50 Seniorinnen und Senioren machten sich im Juli auf dem Weg zur imposanten Breuburg im Odenwald. Für den letzten steilen Anstieg zum Burginnenhof wartete eigens ein "Taxi" damit auch wirklich Alle den romantischen Burghof und seine Schänke erreichen konnten...

Rund 50 Seniorinnen und Senioren machten sich im Juli auf dem Weg zur imposanten Breuburg im Odenwald.
Für den letzten steilen Anstieg zum Burginnenhof wartete eigens ein "Taxi" damit auch wirklich Alle den romantischen Burghof und seine Schänke erreichen konnten.Der größte Teil der Gruppe ließ sich dann vom Burgfräulein vom Verein der Burgfreunde etwas über die 850jährige Geschichte der Burg erzählen. Besichtigt wurde dann der wunderschöne Rittersaal der Grafen von Erbach mit seinen Originalstukkaturen aus der Renaissance. Die Sammlung alter Handwerkseinrichtungen von der Seilerei, der Küferei, der Schmiede oder einer Schreiner- und Schusterwerkstatt sowie von Geräten aus der Landwirtschaft früherer Jahrzehnte ließ so mache Kindheits- und Jugenderinnerung wach werden. Die Senioren konnten der Führerin aus eigener Kenntnis problemlos erklären wie die Wurzelmaschine, die Windmühle, das Butterfass oder das Einschneiden von Kraut, das Einlegen von Lakefleisch etc. funktionierten und auch wie die Sense mit Reff bei der Getreideernte gebraucht wurde, waren kein Thema.ilnAbschließender Höhepunkt der Burgführung war dann die mitteralterliche Kapelle mit ihren uralten Freskomalereien. Im Anschluß war noch Gelegenheit den hohen Bergfried, den ältesten Teil der Burg im Bereich der gut frequentierten Jugendherberge im oberen Burghof mit seiner fantastischen Aussicht zu erklimmen, was angesichts der Hitze aber nur wenige nutzten. Viele nutzten die Gelegenheit zu einer zünftigen Stärkung und Erfrischung, bevor der Bus aus dem Odenwald heraussteuerte, den Main überquerte und wieder den heimischen Spessart erreichte. Station war dann die wunderbar ausgemalte Kirche des uralten ehemaligen Klosters Himmelthal. Dort erwartete uns Frau Marga Hartig zu einer interessanten kurzen Führung durch das Barockjuwel.Diakon Karl-Heinz Klameth hatte einen religiösen Impuls vorbereitet zu dem kräftig mitgebetet- und gesungen wurde. Gedacht und gebetet wurde auch der am Vortag verstorbenen "Höfer Leni", Frau Leni Englert, frühere Gastwirtin auf dem Heimathenhof. Ohne Leni und ihr Akkordeonspiel waren die früheren Fahrten der Senioren nicht vorstellbar. Lothar Gruza begleitete die Andacht mit seinem Querflötenspiel musikalisch auf gekonnte Art und Weise.Nach einem Dank von Anita Gießler an Frau Hartigvom Rücker "Momme"-Verein. Die Heimfahrt schloß mit einer Einkehr auf dem Weiler Oberschnorrhof. Besonders toll fanden die Teilnehmer, dass der Wirt dort sein Akkordeon auspackte und spielte.

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden