Sonntag, 17.10.2021

Zu Besuch beim Weltkulturerbe - Selbsthilfe bei Depressionen e.V.: Ausflug nach Bad Kissingen

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Selbsthilfe bei Depressionen e.V.

Aschaffenburg
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Einige der Ausflugsteilnehmer (unter Beachtung der 3G-Regel) im Kurpark in Bad Kissingen.
Foto: Selbsthilfe bei Depressionen e.V.
Die UNESCO hat vor etwa 3 Monaten Bad Kissingen als Teil der bedeutendsten Kurstädte Europas in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Für die Mitglieder des Selbsthilfe bei Depressionen e.V. war dies mehr als Grund genug, die unterfränkische Kurstadt an der fränkischen Saale zu besuchen und sic...
Die UNESCO hat vor etwa 3 Monaten Bad Kissingen als Teil der bedeutendsten Kurstädte Europas in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Für die Mitglieder des Selbsthilfe bei Depressionen e.V. war dies mehr als Grund genug, die unterfränkische Kurstadt an der fränkischen Saale zu besuchen und sich ein eigenes Bild zu machen.

Im Rahmen einer Stadtführung konnten die 30 Ausflugsteilnehmer*innen (davon zwei Hunde) vieles erkunden und einen guten Überblick über die Sehenswürdigkeiten Bad Kissingens gewinnen. Neben den Kuranlagen und Kurbauten zeichnen Bad Kissingen insbesondere die weitläufigen Parkanlagen und zahlreichen historischen Bauwerke aus. Diese entstammen zwei Stilepochen, dem Klassizismus und dem Historismus, einem typischen Baustil für europäische Kurbäder der Belle Epoque.

Im Herzen des Kurzentrums, der Bad Kissinger Kurhalle, hatten die Teilnehmer*innen nicht nur Gelegenheit ihre Augen sondern auch ihre Gaumen zu verwöhnen. Dort durften sie Wasser aus dem sog. Rakoczy-Brunnen, einer der sieben Heilquellen der Kurstadt, kosten. Der eisenhaltige „Natriumchlorid-Säuerling“, der wesentliches Element der Trinkkur von Kurgästen darstellt, war nicht nach Jedermanns Geschmack. Einigen war der hohe Natriumanteil des Heilwassers doch eine Spur zu gesund.

Ein besonderes Highlight der Stadtführung war der Rosengarten, in unmittelbarer Nähe der Kurhalle gelegen. Teilnehmer*innen, die durch die eineinhalbstündige Stadtführung körperlich noch nicht ausreichend ausgelastet waren, konnten am Rosengarten beginnend auf der sog. „Salinenpromenade“ entlang der fränkischen Saale etwa eine halbe Stunde Wegs auf sich nehmen um die Salinen im Stadtteil Hausen zu besuchen. Die weniger „Lauflustigen“ fanden Aufnahme in den zahlreichen Cafés, wo sie die Zeit bis zur Rückfahrt nach Aschaffenburg überbrücken konnten.

Der Selbsthilfe bei Depressionen e.V. betreut seit 1984 Selbsthilfegruppen zu den Themen Depressionen, Ängste, Burnout, Zwänge und Hochsensibilität. Der Verein war seinerzeit der erste Selbsthilfeverein für psychische Erkrankungen in Deutschland.

Der Ausflug war Bestandteil der gruppenübergreifenden Veranstaltungen des Selbsthilfevereins. Daneben werden regelmäßig Wanderungen, Vorträge und Workshops zur Förderung der sozialen Kompetenz der Mitglieder angeboten.
Der Vorstand des Selbsthilfe bei Depressionen e.V. bedankt sich bei seinen ehrenamtlichen Helfer*innen für die Organisation des Ausflugs.

Manfred Fuchs
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