Dienstag, 23.07.2019

Verdoppelung der Mitgliederzahl - Tätigkeitsbericht 2018 des Selbsthilfe bei Depressionen e.V.

Der Vorstand des Selbsthilfe bei Depressionen e.V. (von links): Manfred Fuchs, Alexandra Ruch und Franz Rieder
liedermacher
Sonntag, 24. 02. 2019 - 18:47 Uhr

Die Entwicklung der letzten Jahre innerhalb des Selbsthilfevereins zeigt, dass Menschen mit psychischer Erkrankung im Großraum Aschaffenburg neben Medikation und Psychotherapie in immer höherem Maße die Möglichkeit der Selbsthilfe in Gesprächsgruppen in Anspruch nehmen...

Die Entwicklung der letzten Jahre innerhalb des Selbsthilfevereins zeigt, dass Menschen mit psychischer Erkrankung im Großraum Aschaffenburg neben Medikation und Psychotherapie in immer höherem Maße die Möglichkeit der Selbsthilfe in Gesprächsgruppen in Anspruch nehmen.

Der Mitgliederbestand hat sich im Jahresvergleich um 26 auf 264 erhöht und damit in den letzten 5 Jahren mehr als verdoppelt. Die Zahl der Selbsthilfegruppen hat sich weiter erhöht. In 17 Gesprächsgruppen (eine davon in Obernburg am Main) wird Interessierten die Basis für einen kommunikativen und konstruktiven Austausch geboten. Die hohe Nachfrage nach der Teilnahme an Gruppengesprächen zeigt sich unverändert an den über hundert Kontaktgesprächen, die Rosa Massek, die Sozialpädagogin des Vereins, im Verlauf des letzten Jahres geführt hat. Ein Großteil dieser Menschen nimmt inzwischen an den laufenden Gruppengesprächen teil.

Thema der Gesprächsgruppen sind überwiegend Depressionen. Der Verein bietet daneben Gruppen mit dem Schwerpunkt Ängste, Panikattacken und soziale Ängste an. Eine der Gruppen legt ihren Fokus speziell auf das Thema „Burnout“.

Die Gruppen treffen sich überwiegend abends, teils auch vor- oder nachmittags. Um Alter bzw. Lebenssituation zu berücksichtigen, gibt es spezielle Angebote für junge Erwachsene (2 Gruppen für 18-30 Jahre alte Menschen) und Senioren.

In den Vereinsräumen wurden u.a. Vorträge/Workshops zu den Themen Abgrenzung, Gedankenstopp, Umgang mit dem „inneren Kritiker“/alten Glaubenssätzen und „EFT – Klopftherapie“ angeboten.

Im Rahmen dreier gemeinsamer Ausflüge nach Speyer, Fulda und Frankfurt, organisierter Wanderungen, einem Sommerfest und einer Weihnachtsfeier gab es Gelegenheit zur Stärkung der sozialen Kompetenz. Darüber hinaus fanden Workshops für Entspannung (Zen-Meditation, Yoga, Qi Gong), Ausdrucksmalen, kreatives Schreiben, Singen, Tanzen und Theaterspielen sowie regelmäßig Spiele- und Frühstückstreffs statt.

Auch im abgelaufenen Jahr stand die Öffentlichkeitsarbeit im Fokus des Vereinsvorstands. Neben der Teilnahme an der Aschaffenburger Sozialkonferenz wurden Infostände im Rahmen der Selbsthilfetage in der City-Galerie und der Aschaffenburger Gesundheitsmesse eingerichtet.

Die Hilfsangebote können nur mit Hilfe von Spendern und Sponsoren aufrecht erhalten werden. Der Vorstand des Selbsthilfevereins dankt neben diesen ganz besonders seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die durch ihren großen Einsatz den Verein mit Leben füllen.

Manfred Fuchs

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