Mittwoch, 24.07.2019

Der Selbsthilfeverein in der Bischofsstadt an der Lahn - Selbsthilfe bei Depressionen: Ausflug nach Limburg

Manfred Fuchs
Samstag, 18. 05. 2019 - 06:50 Uhr

Die überregionale Bekanntheit Limburgs beruht auf dem gleichnamigen Bistum mit seiner Kathedralkirche, dem spätromanischen Dom St. Georg. Einer breiten Bevölkerungsschicht bleibt auch die Amtszeit des Bischofs Tebartz-van Elsts (2008-2014) in Erinnerung, gegen den wegen falscher Versicherung an Eide...

Die überregionale Bekanntheit Limburgs beruht auf dem gleichnamigen Bistum mit seiner Kathedralkirche, dem spätromanischen Dom St. Georg. Einer breiten Bevölkerungsschicht bleibt auch die Amtszeit des Bischofs Tebartz-van Elsts (2008-2014) in Erinnerung, gegen den wegen falscher Versicherung an Eides Statt Strafbefehl erlassen und dem im Rahmen von Neubauarbeiten des Bischofshauses Verschwendung und Untreue vorgeworfen worden war.

Der oberhalb der Altstadt neben dem Schloss Limburg gelegene Dom hat mit sieben Türmen mehr als jede andere Kirche in Deutschland. Er stellt eine gelungene Verschmelzung romanischer und frühgotischer Baukunst dar.
Die sehenswerte Limburger Altstadt steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz, zumal sie als eine der wenigen deutschen Städte im Zweiten Weltkrieg weitgehend von Zerstörung verschont blieb. In der verwinkelten Fachwerk-Altstadt, die in ihrer Geschlossenheit kaum noch irgendwo anders anzutreffen ist, können Gebäude aus dem 13. bis 19. Jahrhundert bewundert werden.

Die 40 Mitglieder des Selbsthilfe bei Depressionen e.V., die am Ausflug teilnahmen, konnten im Rahmen einer organisierten Führung all diese Sehenswürdigkeiten bewundern. Der Stadtrundgang führte durch die Fachwerk-Altstadt an den ältesten Gebäuden vorbei hinauf zu Dom und Schloss. Nach Abschluss der Führung erkundeten die Vereinsmitglieder auf eigene Faust die Altstadt, bevor der Bus des gemeinnützigen Omnibusunternehmens „Reisen ohne Grenzen“ die Teilnehmer nach Aschaffenburg zurückbrachte.

Der Selbsthilfe bei Depressionen e.V. organisiert seit mehr als 35 Jahren Selbsthilfegruppen für Menschen im Großraum Aschaffenburg, die unter Depressionen, Ängsten, Zwangsstörungen, Panikattacken, Burnout oder sozialen Phobien leiden. Derzeit haben Betroffene in 17 Gesprächsgruppen (davon eine in Obernburg am Main) Gelegenheit, Gehör zu finden und gemeinsam den Weg aus der psychischen Erkrankung zu gehen. Interessierte können telefonisch (06021-23626) oder per E-Mail (info@redenundhandeln.de) einen Termin für ein Vorgespräch in der Kontaktstelle des Vereins in der Wermbachstraße 13 (Eingang Freihofgasse) in Aschaffenburg vereinbaren.

Der Vorstand des Selbsthilfe bei Depressionen e.V. bedankt sich bei seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für die Organisation des Ausflugs.

Manfred Fuchs

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