Freitag, 23.04.2021

23 Gesprächsgruppen für psychisch belastete Menschen - Tätigkeitsbericht 2020 des Selbsthilfe bei Depressionen e.V.

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Selbsthilfe bei Depressionen e.V.

Aschaffenburg
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Ein Bild aus Vor-Corona-Zeiten: Der Vorstand des Selbsthilfe bei Depressionen e.V. bestehend aus Manfred Fuchs, Alexandra Ruch und Franz Rieder (von links)
Ein Bild aus Vor-Corona-Zeiten: Der Vorstand des Selbsthilfe bei Depressionen e.V. bestehend aus Manfred Fuchs, Alexandra Ruch und Franz Rieder (von links)
Foto: Selbsthilfe bei Depressionen e.V.
Die gesellschaftlichen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie haben den Selbsthilfeverein in hohem Maße beeinflusst. Viele der geplanten Veranstaltungen mussten abgesagt bzw. verschoben werden, die Gruppentreffen konnten nur unter Einhaltung eines sehr restriktiven Schutz- und Hygienekonzepts ...
Die gesellschaftlichen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie haben den Selbsthilfeverein in hohem Maße beeinflusst. Viele der geplanten Veranstaltungen mussten abgesagt bzw. verschoben werden, die Gruppentreffen konnten nur unter Einhaltung eines sehr restriktiven Schutz- und Hygienekonzepts abgehalten werden.

Der Mitgliederbestand hat sich im Jahresvergleich um 14 auf 300 erhöht. Auch die Zahl der Selbsthilfegruppen ist weiter gestiegen. In 21 Gesprächsgruppen (eine davon in Obernburg am Main) wird Interessierten die Basis für einen kommunikativen und konstruktiven Austausch geboten. Seit Anfang 2021 bietet der Verein aufgrund der bestehenden Einschränkungen für Gruppentreffen zudem die Teilnahme an zwei neu geschaffenen Online-Gruppen an. 2020 haben rund 100 Menschen Kontakt zu unserem Verein gesucht, um Mitglied in einer Gesprächsgruppe zu werden.

Thema der Gesprächsgruppen sind überwiegend Depressionen. Der Verein bietet daneben Gruppen mit dem Schwerpunkt Ängste, Panikattacken und soziale Ängste an. Eine der Gruppen legt ihren Fokus speziell auf das Thema „Burnout“, eine weitere beschäftigt sich mit Zwangserkrankungen. Neu gegründet wurde in 2020 eine Gruppe für hochsensible Menschen. Eine der beiden Anfang 2021 neu begonnenen Online-Gruppen richtet sich speziell an psychisch belastete Eltern.

Die Gruppen treffen sich überwiegend abends, teils auch vor- oder nachmittags. Um Alter bzw. Lebenssituation zu berücksichtigen, gibt es spezielle Angebote für junge Erwachsene (zwischen 18 und 30 Jahre) und Senioren.

In den Vereinsräumen wurden u.a. Vorträge/Workshops zu den Themen Abgrenzung, Trauer, gewaltfreie Kommunikation, Gehirnstimulation und Umgang mit Veränderungsprozessen angeboten.

Im Rahmen zweier gemeinsamer Ausflüge nach Sinsheim und Mannheim gab es Gelegenheit zur Stärkung der sozialen Kompetenz. Darüber hinaus fanden Workshops für Entspannung, Ausdrucksmalen, kreatives Tagebuchschreiben und therapeutisches Tanzen statt.

Corona-bedingt konnten die Aschaffenburger Selbsthilfetage 2020 nicht stattfinden. Aus den gleichen Gründen hat der Vorstand von der Einrichtung eigener Infostände abgesehen.

Die Hilfsangebote können nur mit Hilfe von Spendern und Sponsoren aufrecht erhalten werden. Der Vorstand des Selbsthilfevereins dankt neben diesen ganz besonders seinen ehrenamtlichen MitarbeiterINNEN, die durch ihren großen Einsatz den Verein mit Leben füllen.

Manfred Fuchs
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