Segelflieger auf der Mainwiese notgelandet?

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Segelfliegen

Aschaffenburg
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Hochleistungs Segelflieger LS1fneo mit Mannschaft
Foto: Christopher Büdel
Hochleistungssegelflieger LS1F neo Aufbau Mainufer
Foto: Christopher Büdel
Segelflieger auf der Mainwiese aus dem Cockpit
Foto: Christopher Büdel
Damenbesuch am Segelfliegen Informationsstand
Foto: Christopher Büdel
Spaziergänger staunen über Segelflugzeug am Floßhafen Recht überrascht waren die Spaziergänger am letzten Juli-Wochenende, als sie beim Flanieren am Mainufer plötzlich ein Segelflugzeug auf der Wiese neben dem neuen Biergarten erblickten: Viele von ihnen, vor allem auch Kinder und Jugen...
Spaziergänger staunen über Segelflugzeug am Floßhafen

Recht überrascht waren die Spaziergänger am letzten Juli-Wochenende, als sie beim Flanieren am Mainufer plötzlich ein Segelflugzeug auf der Wiese neben dem neuen Biergarten erblickten: Viele von ihnen, vor allem auch Kinder und Jugendliche, kamen neugierig auf die Leute zu, die sich in der Nähe des Segelflugzeuges befanden. Sie konnten allerdings sehr schnell feststellen, dass es sich um den Vorstand der Möven in Obernau handelte und einige Helfer, die das Segelflugzeug zu Werbezwecken auf der Mainwiese aufgebaut hatten, um Interessenten anzulocken, die sich für das schöne Hobby des Segelfliegens interessierten.

Pünktlich um die Mittagszeit erschien auch Herr Oberbürgermeister Jürgen Herzing, dem allerdings bekannt war, dass die Segelflieger aus Obernau ein Angebot der Stadt Aschaffenburg nutzten, ihren Verein zu präsentieren, um auf diese Weise Mitgliederwerbung zu betreiben. OB Herzing musste zwar feststellen, dass die Möven der einzige Verein aus Aschaffenburg war, der das entsprechende Angebot der Stadt Aschaffenburg wahrgenommen hat. Umso mehr freute er sich, dass Christoph Zahn und seine Kameraden nicht nur mit der Verteilung von Flyern Werbung für ihren Verein machten, sondern gleich ein Leistungs-Segelflugzeug mitgebracht hatten, nämlich eine LS1f neo. Dieses Modell wird zwar schon jahrzehntelang gebaut, ist aber immer noch topaktuell, insbesondere durch die Überarbeitung der Lackierung und die Winglets, die, wie bei neuen Flugzeugen üblich, außen an den Tragflächen installiert wurden.

Verständlich war daher die Neugierde vieler Kinder und Jugendlichen, wie ein solches Segelflugzeug von innen aussieht. Selbstverständlich durften alle Interessenten probesitzen, schnallten sich dabei sogar den Fallschirm um, der in einem Segelflug-zeug obligatorisch ist, und durften – wenn auch am Boden – den Steuerknüppel in die Hand nehmen und sich mit den Fluginstrumenten beschäftigen.

Christoph Zahn und die helfenden Mitglieder konnten den Interessenten erklären, dass man bereits mit 14 Jahren das Segelfliegen beginnen und bereits mit 17 Jahren den Flugschein erwerben kann, also noch vor dem Auto-Führerschein. Recht erstaunt waren die Interessenten, als sie erfuhren, dass Segelfliegen überhaupt nicht teuer ist, insbesondere eben nicht für Schüler und Jugendliche. Allerdings muss man viel Zeit mitbringen, um möglichst in 1 bis 2 Jahren seinen Flugschein dann auch tatsächlich zu erwerben. Als Faustregel kann man sich merken: Wenn ein Flugzeug in die Luft gebracht wird, brauche es am Boden mindestens 5 Helfer, angefangen vom Flugleiter über den Windenfahrer bis hin zum Seilausfahrer.
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