Mittwoch, 19.06.2019

Frischer Wind bei den Möven in Obernau

Die junge Vorstandschaft von links: Thomas Krausert, Christoph Zahn, Steffen Spatz, Christopher Büdel und Konstantin Lorz vor dem einsitzigen Schulungsflugzeug Ka 8
Paul Schreck
Donnerstag, 16. 05. 2019 - 09:09 Uhr

Deutlich verjüngt hat sich die Vorstandschaft der Obernauer Segelflieger, denn die Möven haben in der diesjährigen Hauptversammlung Christoph Zahn, 37, aus Goldbach, zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er ist von Beruf Diplom-Ingenieur bei Lufthansa Technik, fliegt seit über 20 Jahren in Obernau, ist Flugl...

Deutlich verjüngt hat sich die Vorstandschaft der Obernauer Segelflieger, denn die Möven haben in der diesjährigen Hauptversammlung Christoph Zahn, 37, aus Goldbach, zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er ist von Beruf Diplom-Ingenieur bei Lufthansa Technik, fliegt seit über 20 Jahren in Obernau, ist Fluglehrer und besonders bekannt durch seinen Segelkunstflug mit seinem selbst gebauten Flugzeug „Habicht“.

Zum 2. Vorsitzenden wählten die Möven Steffen Spatz, 28, aus Mespelbrunn, der Anfang 2018 den Obernauer Segelfliegern beitrat und auch aktiv bei der Feuerwehr ist.

Als Kassier fungiert in Zukunft Thomas Krausert, 41, Diplom-Ingenieur und Unternehmensberater, der schon seit 1992 bei den Möven fliegt und auch schon in früheren Jahren eine Zeitlang in der Vorstandschaft tätig war. Er ist auch Fluglehrer und Trainer für den Segelflug.

Schriftführer wurde der 18-jährige Konstantin Lorz aus Gailbach, der seit 2015 bei den Möven fliegt.

Schließlich wurde Christopher Büdel, 20, aus Johannesberg zum Jugendleiter gewählt. Er absolviert sein Studium zum Flugsicherungsingenieur bei der Deutschen Flugsicherung und ist ebenfalls seit 2015 Mitglied der Möven.

Diese junge Vorstandschaft hat sich vorgenommen, mit aller Kraft frischen Wind in den Verein der Möven zu bringen, um sowohl in der Jugendarbeit, wie auch bei nationalen Wettbewerben überdurchschnittliche Ergebnisse zu erzielen. Vorbild ist und bleibt der mehrfache Weltmeister im Segelfliegen Michael Sommer, Kleinostheim, der vor Jahren als 14-jähriger im Altenbachtal mit dem Segelfliegen begonnen hat und als deutscher Meister und Europameister in recht jungen Jahren schon erfolgreich war.

Um diese sicherlich hochgesteckten Ziele zu erreichen, ist auch eine Verjüngung des Flugzeugparkes vonnöten. Hier soll ein einsitziges Hochleistungssegelflugzeug erworben werden, mit dem die Segelflieger auf deutschen Wettbewerben gegenüber der Konkurrenz bestehen können, so beispielsweise auch Thomas Krausert und Christoph Zahn, die schon häufig erfolgreich bei deutschen Meisterschaften waren.

Autor: Werner Schuck

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