Montag, 21.09.2020
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Wandertag der SPD Arbeitsgemeinschaft 60Plus UB MSP-MIL am 10. September.

Ein herrlicher Blick auf das Treifensteiner Maintal
Werner Baur
Dienstag, 15. 09. 2020 - 18:08 Uhr

Pünktlich trafen sich am Donnerstag, den 10. September, die angemeldeten 32 Teilnehmer auf dem Parkplatz des EDEKA-Centers in Triefenstein-Lengfurt. Alle freuten sich nach der „Corona-Durststrecke“ auf das Erlebnis dieser Wanderung. Wolfgang Geist, der Organisator, stellte die Wanderroute "Weinbergwanderung von Lengfurt nach Homburg zur Papiermühle" vor. Und los gings, nach einem steilen Anstieg, durch den Weinberg in Richtung Homburg. Eine herrliche Aussicht auf das Maintal war die Belohnung. Nach einer Stunde erreichten die Wanderer das Speisenlokal „Wolzenkeller „ in Homburg. Das freundliche Serviceteam erwartete uns bereits.Eine angemessene Vorbereitung bezüglich Dokumentation und Speisen-voranmeldung zahlte sich aus. (Die sonst übliche “Zettelausfüllerei“ war somit nicht nötig) Die gemütliche Atmosphäre im Kellergewölbe, die gute Stimmung der Gäste nach der Anstrengung sorgte bei allen Teilnehmern für Durst und Appetit. Die zufriedenen Gesichter zeigten, dass es allen geschmeckt hat. Nach der Mahlzeit bot sich auf dem Burkardusplatz die Gelegenheit für das obligatorische Erinnerungsfoto.(mit Maske) Anschließend, nicht weit entfernt, begrüßte uns das Museumsteam der Papiermühle Homburg zur Führung. Papiermühlen gibt es in Deutschland bereits seit dem 14. Jahrhundert. Die Papiermühle Homburg wurde seit 1807 durch Leonhard Leinzinger betrieben. 1857 übernahm der Pfälzer Papiermacher Johann Follmer diese Mühle, die sich bis 1975 in Betrieb und im Besitz der Familie Follmer befand. 1997 wurde die Papiermühle in ein Museum umgewandelt. 1999 erfolgte der Anschluss der Papiermanufaktur. Wir bekamen Einblicke in das Leben (Wohnräume aus 1920 bis 1960) und die Arbeit der Papiermacher im 19. und 20. Jahrhundert. Ein Erlebnis war das Schöpfen des Papiers, das Herr Bauer in der Praxis vorführte und die weiteren Schritte wie Pressen, Trocknung und Glätten. Die damalige Herstellung des Papiers war eine sehr schwere Arbeit die viel Gespür,technisches Geschick und Erfahrung erforderte.Papier entwickelte sich vom Luxus-artikel zum Massenprodukt und nur noch wenige können die Besonderheit dieses Produktes erkennen. Es klingt paradox: Gerade durch die Computertechnologie sollte Papier eingespart werden, aber das Gegenteil ist der Fall, denn immer mehr Ressourcen durch zu viel Papiereinsatz werden verbraucht! Nach diesem interessanten Besuch traten wir den Rückweg an. Zurück am Ausgangspunkt der Wanderung bedankten sich die Teilnehmer beim Organisator der Wanderung, Wolfgang Geist, für den gelungenen Tag in Triefenstein.

Werner Baur

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