Sonntag, 17.10.2021

Märchen aus aller Welt - gelesen von Frauen aus unterschiedlichen Kulturen; eine Veranstaltung von SEFRA e.V. und Migranten für Migranten e.V. im Rahmen der interkulturellen Woche

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe SEFRA Frauenberatungsstelle

Aschaffenburg
1 Kommentar
1 Min.

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

20210925_152021
Foto: SEFRA e.V.
20210925_154103
Foto: Frauenberatung
20211012_112954
Foto: Frauenberatung
20211012_113019
Foto: Frauenberatung
Es war einmal.... So fangen viele deutsche Märchen an. Wie das in anderen Ländern ist, wollten die Frauenberatungstelle SEFRA e.V. und der Verein Migranten für Migranten e.V. im Rahmen der Interkulturellen Woche 2021 ergründen...
Es war einmal.... So fangen viele deutsche Märchen an. Wie das in anderen Ländern ist, wollten die Frauenberatungstelle SEFRA e.V. und der Verein Migranten für Migranten e.V. im Rahmen der Interkulturellen Woche 2021 ergründen.

An einigen Nachmittagen hatten die Freiwilligen den Vortrag der von ihnen ausgesuchten Märchen geübt, da sie diese nicht nur in ihrer Muttersprache, sondern auch in Deutsch darbieten wollten. Das verlangt viel Mut, besonders wenn die Ankunft in Deutschland erst wenige Jahre her ist.

Die Vertreterinnen der beiden Vereine hatten den Ort des Geschehens am idyllischen Kornhäuschen ansprechend gestaltet, so dass es am Samstag, 25. September, um 15 Uhr losgehen konnte. Es war beeindruckend zu sehen, wie temperamentvoll und engagiert die jungen Frauen dem Publikum die Märchen ihrer Länder in Arabisch, Hindi, Italienisch und Spanisch trotz ihrer Aufregung auch auf Deutsch vorstellten. In Ali Baba und die 40 Räuber spielt eine listige Sklavin eine wichtige Rolle. Aus der Holzpuppe Pinocchio wird am Ende ein Kind aus Fleisch und Blut. Die Geschichte über die Geburt des Gottes Ganesha (Beseitiger aller Hindernisse und Beschützer der Gelehrsamkeit) bekam zusätzlich Farbe durch den prächtigen Sari, den die Vortragende trug. Die Liebesgeschichte, die der Überlieferung nach den Vulkan und zweithöchsten Berg Mexikos, den Popocatepetl, zur Folge hatte, ist in Mexiko allgemein bekannt. Aus den Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm war das Märchen von den sieben Schwänen entnommen.
Sonnenblumen gab es als kleines Dankeschön zum Ende der Veranstaltung.

Einige Märchen werden in vielen Ländern in ähnlicher Version erzählt und können schon deshalb Verbindungen zwischen den Menschen verschiedener Kulturen schaffen. Das haben auch die beteiligten Frauen erlebt und wollen deshalb das Projekt und ihre Sprachfähigkeiten weiter ausbauen.

Gertraud Benzin M.A./SEFRA e.V.

1 Kommentar

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!