Spielerische Vermittlung mittelalterlichen Lebens und auf der Spurensuch nach einem Mörder

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Rotary Club Miltenberg

Miltenberg
1 Min.

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Fasziniert betrachten die Ferienkinder eine leibhaftige Prinzessin
Foto: forsthausen
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Die Burgruine des Heidelberger Schlosses
Foto: Rotary Club Miltenberg
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Miltenberger Ferienkinder im Schlosshof
Foto: Rotary Club Miltenberg
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Die Kinder suchen mittels einer Schnitzeljagd nach den Motiven des Verbrechens.
Foto: Rotary Clb Miltenberg
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Auf der Spurensuche nach dem Mörder des Wachsoldaten.
Foto: Rotary Club Miltenberg
Der Rotary Club Miltenberg hat in diesem Jahr zum 11. Mal in Folge einen Tag bei den Miltenberger Ferienspielen übernommen. Mit 23 Kindern und 7 Betreuer/innen ging es mit dem Bus nach Heidelberg. Mit der Bergbahn ging es hoch zum Schloss...
Der Rotary Club Miltenberg hat in diesem Jahr zum 11. Mal in Folge einen Tag bei den Miltenberger Ferienspielen übernommen. Mit 23 Kindern und 7 Betreuer/innen ging es mit dem Bus nach Heidelberg. Mit der Bergbahn ging es hoch zum Schloss.
Zunächst erkundeten die Kinder in kleinen Gruppen mit ihren Betreuern die Burganlagen und die Aussichtsterrassen auf Heidelberg, das Neckar- und das Rheintal. Hauptsehenswürdigkeit war der ehemalige Weinkeller mit dem größten Weinfass der Welt, in dem einst 2.200 Hektoliter Wein gelagert wurden. Interessant war auch die Geschichte um die Figur des Zwerges und Hofnarren Perkeo, dem Wächter über das Große Fass. Auch für das Deutsche Apothekenmuseum interessierten sich die Kinder,wo es spezielle Gerüche zu erraten galt.
Nach der Mittagspause gab es dann zwei kindgerecht und parallel geführte Führungen durch die Schlossgemächer. Für die Kleineren hieß das Motto des Schlossrundganges: „Von Rittern, Zwergen und Prinzessinnen“. Die Führerin beleuchtete dabei mit Spielen die prunkvollen Seiten des Schlosses, aber auch die unscheinbaren Ecken. Ebenso spielerisch stellte sie dar, was die Kurfürsten und ihre Ritter den ganzen Tag in dem großen Schloss so trieben. Wofür ist ein Burggraben da? Was hatte ein Knecht zu tun? Wo wurde gekocht? Was wurde gegessen? Und warum wurde das größte Fass der Welt von einem Zwerg bewacht? All das wurde den Kindern spielerisch vermittelt.
Die Größeren wählten die Führung mit der Überschrift: „Mord im Schloss“. Die Gästeführerin gab den Kindern eine fiktive Geschichte um den Mord an einem Wachsoldaten vor. Mittels einer Schnipseljagd durch die Schlossgebäude und königlichen Fluren und Gemächer hatten die Kinder die Aufgabe, mit detektivischem Spürsinn das Motiv zu klären, Indizien und Aussagen zu sichern und schließlich den Täter und Mörder zu entlarven – zum Gaudi aller befand sich dieser in den eigenen Reihen.
Nach den Runden durch die Schlossgebäude gab es für die Kinder eine kleine Überraschung: sie erhielten ein kühlendes Eis spendiert. Danach wurde wieder mit der Bergbahn vom Schloss hinunter in die Heidelberger Altstadt gefahren, wo der Bus zur Rückfahrt nach Miltenberg wartete. Nach acht Stunden konnten zufriedene und glückliche Kinder über das Erlebte den Eltern wieder übergeben werden. Projektleiter Ludwig Scheurich dankte den Kindern und Betreuern für die Teilnahme, das angenehme und disziplinierte Verhalten der Gruppe und den reibungslosen Ablauf.
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