Miltenberger Rotarier ziehen Jahresbilanz

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Rotary Club Miltenberg

Miltenberg
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Das rotarische Projekt
Das rotarische Projekt "Rittertafel auf der Wildenburg"
Foto: Rotary Club Miltenberg
Nach Beendigung des rotarischen Geschäftsjahres 2021/22 hat der Förderverein Rotary Miltenberg e.V. zur abschließenden Jahreshauptversammlung eingeladen. Vorsitzender Ludwig Scheurich konnte mit 25 die Hälfte der Mitglieder begrüßen...
Nach Beendigung des rotarischen Geschäftsjahres 2021/22 hat der Förderverein Rotary Miltenberg e.V. zur abschließenden Jahreshauptversammlung eingeladen. Vorsitzender Ludwig Scheurich konnte mit 25 die Hälfte der Mitglieder begrüßen. In seinem Rückblick zeigte er die Aktionen des rotarischen Jahres 2021/22 auf.
Schwerpunkte waren die Generierung von Spenden für die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Einwohner in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen und für die vor Putins Krieg geflohenen Menschen aus der Ukraine. In beiden Fällen ergingen Spendenaufrufe an die Bevölkerung. In kürzester Zeit waren mehrere zigtausend Euro gespendet worden. Sie wurden bzw. werden ohne jeden Abzug über Hilfs-organisationen an die Bedürftigen weitergeleitet.
Neben einer Spende im mittleren fünfstelligen Betrag an einen Rotary Club im Lennetal zur Verteilung an Flutgeschädigte in NRW wurde ein bereits ausgesondertes kommunales Feuerlöschfahrzeug mit Spendengelder generalüberholt, wieder funktionsfähig aufgerüstet und an den dortigen Katastrophenschutz übergeben. In großer Menge hier ausgesondertes Büromobiliar wurde als Ersatz für zerstörte Schulmöbeln in das Hochwassergebiet gebracht.
Von einer uns bekannten polnischen Ärztin in einem Krankenhaus im ukrainischen Lemberg erreichte uns ein Hilferuf mit einer Liste von dringend benötigten Medikamenten und sonstigen medizinischen Hilfsmitteln. Eine Delegation fuhr nach Polen, kaufte wegen der Beipackzettel in kyrillischer Schrift vor Ort die angeforderten Artikel für mehrere tausend Euro ein und übergaben sie dem Krankenhaus. Die polnischen Hilfsorganisationen verwiesen auf ein weiteres Problem. Viele ukrainische Flüchtlinge mussten in aller Eile Hals über Kopf das Land verlassen und konnten nur wenige Habseligkeiten in kleinen Taschen und Behältnissen mitnehmen. Bei der Ausstattung der Flüchtlinge an der polnischen Grenze mit den nötigsten Artikeln des täglichen Lebens fehle es vor allem an größeren Gepäckstücken wie z.B. Koffer u.ä. Ein weiterer Aufruf führte wieder zu einem gigantischen Erfolg. Mit über tausend gut erhaltenen – teils noch neuwertigen – Koffern, Rucksäcken und sonstigen Reisegepäckstücken fuhren zwei LKW-Lastzüge Richtung Polen.
Die weiteren Spendenaktionen listete Scheurich im Stenogrammstil auf. Adressaten waren: ein Betreuungsteam für behinderte Kinder in Kirgistan, der Bau einer Wäscherei in Bosnien-Herzegowina, ein Behandlungsstuhl für eine Zahnarztpraxis in Nepal, der Kinderhospizdienst Kleinheubach, der Bau einer Rittertafel auf der Wildenburg, die Konzerte in der Stadtpfarrkirche Miltenberg, Schwimmkurse für über 60 Kinder, Ferienspiele, die Grundschulen Miltenberg und Dorfprozelten.
Der Vorsitzende stellte abschließend fest, dass mit dem Spendenaufkommen erstmals die Hunderttausender Marke übertroffen und damit ein Rekordergebnis erzielt wurde. Er dankte allen Spendern für ihr großes Engagement. Auch lobte er die breite Öffentlichkeitsarbeit in den Print- und sozialen Medien.
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