Miltenberger Rotarier unterstützen „Uplift“ in Kirgisien

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Rotary Club Miltenberg

Miltenberg
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Eine Betreuerin macht ein Kind mit Stöcken vertraut
Foto: Cornelia König-Becker
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Endlich wieder mobil sein!
Foto: Cornelia König-Becker
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Große Freude. Ein funktionierender Rollstuhl bedeutet Mobilität!
Foto: Cornelia König-Becker
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Eine Familie freut sich über eine Ladung Kohlen
Foto: Cornelia König-Becker
Hilfen für behinderte Kinder, weniger Heimunterbringung Uplift (Aufwind) wurde 2021 für den Alternativen Nobelpreis vorgeschlagen. Die NGO will erreichen, dass maßgeblich weniger Kinder in Heimen leben müssen...
Hilfen für behinderte Kinder, weniger Heimunterbringung

Uplift (Aufwind) wurde 2021 für den Alternativen Nobelpreis vorgeschlagen. Die NGO will erreichen, dass maßgeblich weniger Kinder in Heimen leben müssen. Die Deutsche Maren Ernst hilft mit ihrem Team von 44 Frauen und einem Mann Familien und alleinstehenden Müttern in Kirgistan, lindert Not, beschult, bildet aus und kümmert sich um Kinder, die noch in Heimen leben müssen. Vor und nach der Geburt arbeiten die Helfer mit den Müttern daran, eine Heimunterbringung zu vermeiden. Allein in 2021 wurden die Helferinnen 93 mal in ein Krankenhaus gerufen, weil eine Mutter nach der Entbindung ihr Kind abgeben wollte. In 89 Fällen (!) konnte die Heimunterbringung durch Hilfsangebote abgewendet werden. Für jedes einzelne betroffene Kind ist dieses Engagement unmittelbar ein Segen, die Chance auf ein weniger durch materielles und emotionales Leid geprägtes Leben.
Die seinerzeitige Präsidentin des Rotary Clubs Miltenbergs, Cornelia König-Becker, kam in Kontakt mit Uplift, überzeugte sich zunächst privat vor Ort vom sinnvollen Engagement der Organisation und sammelte dann hier unter Rotariern und in der Öffentlichkeit Spenden zur Unterstützung. Ihr ging besonders nahe, dass schwer behinderte, auf einen Rollstuhl oder andere Mobilitätshilfen angewiesene Kinder wegen fehlenden oder kaputten Geräts immobilisiert waren. Der Rotary Club finanzierte deshalb mit einem namhaften Betrag die Ausbildung und Ausrüstung für handwerklich qualifizierte Menschen vor Ort, die Gehhilfen (meist aus Deutschland) anpassten, Rollstühle reparierten und auf diese Weise Kindern u.a. wieder den Schulbesuch ermöglichten.
Aber auch scheinbar ganz einfache Probleme müssen gelöst werden: Arme Familien mit behinderten Kindern frieren im harten kirgisischen Winter, weil kein Ofen vorhanden ist oder sie sich schlicht keine Kohlen leisten können, selbst Grundnahrungsmittel fehlen. Der Bitte um konkrete Unterstützung folgte der Rotary Club Miltenberg auch in diesem Fall und stellte spontan 1000 Euro zur Verfügung – viel Geld in dem zentralasiatischen Land, das die Situation Vieler verbessern half. Die Menschen dort sind unendlich dankbar und wissen genau, aus welchem Land die Hilfen kommen. Auch diese vorgeblichen „Kleinigkeiten“ tragen somit zur Verständigung von Menschen weit entfernter Regionen in einer zusammenwachsenden Welt bei. Ein Kernanliegen aller Rotarier weltweit.

Das Spendenaufkommen in 2021 von 120.000 Euro hat die Arbeit von Uplift erst ermöglicht. Wer durch eine Spende dazu beitragen will, kann das folgende Konto der Fördergemeinschaft Rotary Miltenberg e.V. mit dem Vermerk „Uplift“ nutzen. Eine Spendenquittung kann ab 20 Euro ausgestellt werden. Wir garantieren, dass jeder gespendete Euro eins zu eins dort ankommt:
IBAN: DE78 7965 0000 0500 5611 47
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