Ferienspiele auf der Burg Breuberg

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Rotary Club Miltenberg

Miltenberg
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In der Burgkapelle
Foto: Rotary Club Miltenberg
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Die Kinder hören gebannt den Geschichten und Erzählungen des Burgführers im Rittersaal zu.
Foto: Rotary Club Miltenberg
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31 Kinder nahmen an den Ferienspielen des Rotary Club Miltenberg auf der Burg Breuberg teil.
Foto: Rotary Club Miltenberg
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Im ehemaligen Pferdestall sind mittelalterliche Geräte und Werkzeuge und eine Schmiede zusehen.
Foto: Rotary Club Miltenberg
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Die Führung begann am großen Burgtor.
Foto: Roary Club Miltenberg
Der Rotary Club Miltenberg hat auch in diesem Jahr wieder einen ganzen Tag in den Ferienspielen der Stadt Miltenberg übernommen. Mit 31 Kindern aus dem südlichen Landkreis und 5 Betreuern startete der Bus am Morgen zur Burg Breuberg...
Der Rotary Club Miltenberg hat auch in diesem Jahr wieder einen ganzen Tag in den Ferienspielen der Stadt Miltenberg übernommen. Mit 31 Kindern aus dem südlichen Landkreis und 5 Betreuern startete der Bus am Morgen zur Burg Breuberg. Sie ist eine mächtige und die besterhaltene Burganlage im ganzen Odenwald.
Zunächst erfuhren die Kinder die Entstehung und die Geschichte der Burg. Die mittelalterliche Anlage wurde ebenso wie die Veste Otzberg um 1200 von der Reichsabtei Fulda gegründet, um fuldaischen Besitz im Odenwald zu sichern. Angeführt von zwei Burgführern ging es dann in die wichtigsten Anlagen der riesigen Burganlage. Die Führer verstanden es vortrefflich, die Geschichte sowie die Nutzung der Burg im Mittelalter in spannenden, lebendigen und kindgerechten Erzählungen den Kindern näherzubringen. Der erste Weg führte in die Burgkapelle. Dort erfuhren die Kinder, dass unter dem Altarbereich in einer Kruft drei ehemalige Burgherren bestattet sind. Die nächste Station war das Brunnenhaus. Der Brunnenschacht wurde mit einem Durchmesser von 2,50 Meter bis in 85 Meter Tiefe aus dem Sandsteinfelsen mit Fäustel und Spitzeisen herausgehauen. Zur Wasserförderung installierte man im Jahre 1560 ein hölzernes Schöpfbecherwerk – eine für die damalige Zeit hochmoderne Maschine. Für den Antrieb sorgte ein Esel, der in einem raumfüllenden Laufrad mittels einer Welle mit Zahnrad-Übersetzung den Wellbaum für das Schöpfseil in Bewegung setzte. Das nächste Ziel war der ehemalige Pferdestall, in dem heute eine Schmiede und viele mittelalterliche Werkzeuge und Geräte zu sehen sind. Vorbei an der Waffenkammer (Zeughaus) ging es dann zum Höhepunkt der Führung: in den großen Rittersaal. Die Führer erklärten die verschiedenen Ritterrüstungen und die Waffen der mittelalterlichen Kämpfer. Die Kinder durften in die Ritterrüstungen schlüpfen, ein mittelalterliches Schwert des Scharfrichters handhaben und Pfeilspitzen und Kanonenkugeln in die Hand nehmen. Abschließend bestiegen die Kinder in kleinen Gruppen den mächtigen 25 Meter hohen Bergfried, von dem sie einen weiten Blick über die Odenwaldhöhen werfen konnten.
Die geplanten Ritterspiele auf der freien Wiese mussten dann leider wegen der extremen Hitze an diesem Tag ausfallen. Zum Ausgleich dafür erhielten die Kinder Eis und Süßigkeiten spendiert. Dann ging es über einen großen Abenteuerspielplatz zurück nach Miltenberg, wo nach sieben Stunden zufriedene Kinder den Eltern wieder übergeben werden konnten.Rotary Club Miltenbg.
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