Donnerstag, 23.05.2019

Eignungstest bestanden

Die Schäferhündin Emmi von Konstanze Fuhs hat ihren Eignungstest bestanden.
Robert Fuchs
Montag, 18. 02. 2019 - 18:44 Uhr

Obernau. Emmi und Ronja heißen die neuen Anwärter auf die Rettungshundeausbildung im Kreisverband Aschaffenburg des Bayerischen Roten Kreuzes. Zwei neue Teams dürfen somit auf ihre Arbeit im Suchhundeeinsatz ausgebildet werden...


Obernau. Emmi und Ronja heißen die neuen Anwärter auf die Rettungshundeausbildung im Kreisverband Aschaffenburg des Bayerischen Roten Kreuzes. Zwei neue Teams dürfen somit auf ihre Arbeit im Suchhundeeinsatz ausgebildet werden. Beim Eignungstest im Landkreis Rhön-Grabfeld haben sie die erste Hürde ihrer Laufbahn genommen. Konstanze Fuhs aus Schippach führt die 16 Monate alte Emmi, einen Deutschen Schäferhund, Angelika Weis, Kleinostheim, die sieben Monate alte Ronja, einen Bayerischen Gebirgsschweißhund. Ihn will Weis zum ersten Mantrailer der Staffel ausbilden.
Der Eignungstest ist für die Hunde und ihre Führer der erste große Meilenstein auf ihrem Weg zum Rettungshund. Dabei dürfen die Hunde in keinem Fall aggressiv oder übertrieben ängstlich gegenüber Menschen oder Artgenossen reagieren und sie müssen ihre soziale Kompetenz unter Beweis stellen. Der Test überprüft somit das Wesen der vorgestellten Hunde und soll zeigen, ob sie für die Ausbildung zum Rettungshund geeignet sind. Wichtig ist ein freundliches, unbefangenes und unerschrockenes Verhalten bei verschiedenen Umwelteinwirkungen. So muss sich der Hund beim Vorbeigehen an Geräuschquellen und fremden Gegenständen stets motivieren lassen, seinem Führer sicher und unbefangen zu folgen. Auch durch Feuer, Rauch und Hitzeausstrahlung darf er sich nicht beeindruckt sein. Beim Transport im Einsatz kann es erforderlich werden, dass mehrere Hunde auf engem Raum zusammenkommen. Ebenso kommt es vor, dass die Rettungshunde im Einsatzgebiet nebeneinander eingesetzt werden. Hierfür ist die Verträglichkeit mit anderen Hunden unabdingbare Voraussetzung. Das Begehen von Brücken, Bohlen, das Kriechen durch eine Röhre oder das Begehen von ungewohnten Materialien wie Blech, Folien, Gitterrosten oder Geröll darf ihm nichts ausmachen. Wichtig ist, dass er bereitwillig mit fremden Menschen spielt und keine Scheu vor Menschenansammlungen zeigt. Darüber hinaus wurde ihre Gewandtheit in unwegsamen Gebieten geprüft und die Sucheigenschaften getestet. Die beiden Hunde haben die Tests bestanden und können in der Rettungshundestaffel ausgebildet werden. Damit sind jetzt in der Staffel 18 Hundeführer mit insgesamt 19 Hunden aktiv. Ein Hund hat die Ausbildung zum Trümmersuchhund begonnen, eine Hündin zum Wassersuchhund. rofu


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