Mittwoch, 21.11.2018

"FAUST – doppelt oder nichts" - Schüler der Privaten Schulen Krauß e. V. auf Theaterfahrt nach Karlstadt

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse W10a2 im "Hofriethgärtlein" in Karlstadt.
PSK
Donnerstag, 12. 07. 2018 - 13:25 Uhr

Unterricht mal anders am Ende des Schuljahres. Teilfinanziert aus den Erlösen der Bühne 201, die im vergangenen Schuljahr von der Klasse W10a2 betreut und betrieben wurde, starteten die Schülerinnen und Schüler an einem Mittwoch im Juli mit dem Regionalexpress nach Karlstadt am Main...

Unterricht mal anders am Ende des Schuljahres. Teilfinanziert aus den Erlösen der Bühne 201, die im vergangenen Schuljahr von der Klasse W10a2 betreut und betrieben wurde, starteten die Schülerinnen und Schüler an einem Mittwoch im Juli mit dem Regionalexpress nach Karlstadt am Main.

Und wie nicht anders zu vermuten erwartete sie dort der Besuch des aktuellen Theaterstücks der Johann-Rudolph-Glauber-Realschule in Karlstadt. Unter der Leitung von Kristina Ackermann brachte die Theatergruppe der Realschule Goethes Faust unter dem Titel „Faust – doppelt oder nichts“ auf die Bühne des Theaters in der Gerbergasse. Wer bezweifelte, dass das Faustthema in jede Zeit passt, der wurde spätestens in Karlstadt eines Besseren belehrt. Gleich zwei Teufel trieben hier ihr Unwesen und schlossen eine Wette mit Gott ab, frei nach der Tragödie erster Teil. Abgesehen hatten sie es diesmal auf die Seelen dreier Schüler. Bis zum Abschlussball mussten sie sich nämlich für oder gegen ihre neuen teuflischen Fähigkeiten entscheiden, die ihnen plötzlich Bewunderung, Macht und Ansehen verschafften. In einem witzigen und temporeichen Spiel, das alle Zuschauer im ausverkauften Haus in seinen Bann zog, wurde das Faustthema in unsere Zeit transferiert.

Nach einem langen Schlussapplaus gab es für alle Zuschauer bei dem sogenannten Rampengespräch die Gelegenheit Fragen an die Schauspieler und Techniker zu stellen. Ein Angebot, das gerade von den Schülerinnen und Schülern aus der Theatergruppe der Privaten Schulen Krauß intensiv genutzt wurde.

Nach dem unterhaltsamen und kurzweiligen Theaterbesuch, stürmten die Schülerinnen und Schüler noch eine kleine Bühne hinter der historischen Stadtmauer von Karlstadt, schossen das Klassenfoto zur Erinnerung und die Schauspieler der W10a2 rezitierten und spielten zur Belustigung und Erheiterung der anderen aus ihren beiden Stücken „Macbeth 2.0“ und „Eisner 1918 – Revolution auf Bayerisch“.

Erfrischung fanden die meisten dann noch in einer der beiden Eisdielen ehe es wieder nach Hause ging. Dank des erfolgreichen Betriebs der Bühne 201 konnten für die Schüler die Kosten für Fahrt und Eintritt in ganz engen Grenzen gehalten werden. Sicher ein Ansporn für die Klasse auch im kommenden Schuljahr die zwischen November und April wöchentlich stattfindenden Performances zu organisieren.

Claus Kolb, Theaterlehrer

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