Mittwoch, 26.09.2018

MACBETH 2.0 - Theatergruppe der PSK entwickelte ihren Macbeth anlässlich der Schultheatertage weiter

Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler der Unterstufe gemeinsam mit "ihrem" Macbeth.
PSK
Donnerstag, 28. 06. 2018 - 08:56 Uhr

Nach insgesamt sieben erfolgreichen Aufführungen ihres Macbeth auf der Schulbühne der Privaten Schulen Krauß e. V. (PSK) stand die Theatergruppe vor der Frage, die erfolgreiche Produktion im Stadttheater noch einmal zur Aufführung zu bringen oder diese weiter zu entwickeln...

Nach insgesamt sieben erfolgreichen Aufführungen ihres Macbeth auf der Schulbühne der Privaten Schulen Krauß e. V. (PSK) stand die Theatergruppe vor der Frage, die erfolgreiche Produktion im Stadttheater noch einmal zur Aufführung zu bringen oder diese weiter zu entwickeln. Trotz der Doppelbelastung mit anstehenden Schulaufgaben und der bevorstehenden Abschlussprüfung entschieden sich die neun Schauspieler dafür ihr Stück weiter zu entwickeln.

So entstanden in der gemeinsamen Probenarbeit Statements und Fragen, die den Macbeth des William Shakespeare in Bezug zu unserer heutigen Zeit setzten. Spielleiter Claus Kolb konnte dann unmittelbar nach den Pfingstferien vier junge Schauspielerinnen und Schauspieler aus der Unterstufe gewinnen, die in den letzten Jahren bereits an verschiedenen Theaterprojekten teilgenommen hatten. Mit großer Begeisterung und Leidenschaft übernahmen diese die Rolle der „Ausblender“. So eröffneten diese das Spiel im Stadttheater und blendeten an vier Schlüsselstellen in unsere Zeit aus.

In den finalen Proben fanden die neuen und alten Schauspieler sehr schnell zu einander und unterstützen sich gegenseitig. Unter der Leitung von Hausmeister Erik Flörchinger gelang es auch den Technikern das opulente Bühnenbild aus der Schule so zu verändern und anzupassen, dass es auch im Stadttheater seine volle Wirkung entfalten konnte.

Am Ende bewiesen alle Beteiligten eine außerordentliche Kondition und Anstrengungsbereitschaft, der es zu verdanken war, dass am 21. Juni auch auf der Bühne des Stadttheaters ein eindrucksvoller Macbeth zur Aufführung kam, der zu recht den Namen Macbeth 2.0 verdiente. Denn gerade die Ausblendungen verliehen dem Stück noch einmal eine ganz besondere Note.

Die Zuschauer zeigten sich begeistert und belohnten die Schauspieler und Techniker mit lang anhaltendem Beifall, der Ansporn und Motivation für zukünftige Projekte sein sollte.

Claus Kolb, Theaterlehrer

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