Fronleichnamsprozession ein sichtbares Zeichen des Glaubens

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Pfarrgemeinde St. Sebastian Wenigumstadt

Großostheim
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Fronleichnamsprozession
An vier aufgebauten Altären wie hier in Wenigumstadts Scharfeck vor dem Anwesen Zahn sprach Pfarrer Uwe Nimbler Fürbitten und spendete den eucharistischen Segen.
Foto: Thorsten.Rollmann
Fronleichnamsprozession
Bereits am Mittwochabend fand die Fronleichnamsprozession in Wenigumstadt statt. Pfarrer Uwe Nimbler trug die Monstranz mit der Hostie, dem gewandelten Brot in dem Jesus selbst gegenwärtig ist.
Foto: Thorsten.Rollmann
Großostheim-Wenigumstadt. Mit feierlichen Prozessionen haben die Katholiken in Stadt und Landkreis am vergangenen Donnerstag das Fronleichnamsfest gefeiert. An diesem Hochfest bezeugen Katholiken ihren Glauben an die Gegenwart Christi in der Gestalt des Brotes, der heiligen Hostie...
Großostheim-Wenigumstadt. Mit feierlichen Prozessionen haben die Katholiken in Stadt und Landkreis am vergangenen Donnerstag das Fronleichnamsfest gefeiert. An diesem Hochfest bezeugen Katholiken ihren Glauben an die Gegenwart Christi in der Gestalt des Brotes, der heiligen Hostie. Immer wenn Menschen sich in der Feier der Eucharistie an Jesus erinnern, geben sie weiter, was sie selbst empfangen haben. Sie bewahren, was Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat: Brot und Wein zu seinem Gedächtnis miteinander zu teilen. Damit wird Jesus Leben durch alle Zeiten hindurch bewahrt und die Gläubigen bleiben jetzt und auf ewig mit Jesus verbunden. Im Großostheimer Ortsteil Wenigumstadt versammelten sich die Gläubigen bereits am Mittwoch um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Sebastian zum Vorabendgottesdienst. Pfarrer Uwe Nimbler zelebrierte die Messfeier. Die Fahnenabordnungen der Ortsvereine, zahlreiche Feuerwehrleute, die Wenigumstädter Musikanten und die diesjährigen Kommunionkinder waren gekommen, um das Allerheiligste im Anschluss an die Eucharistiefeier auf seinem Weg durchs Dorf zu begleiten. Anfänglich wurde das Fronleichnamsfest noch ohne Prozession begangen. Die erste sichere Bezeugung einer Festprozession stammt aus der St. Gereonskirche in Köln, wo das Domkapitel diese zwischen 1264 und 1279 annahm. Die erste Prozession in Aschaffenburg ist aus dem Jahre 1307 belegt. Der Begriff „Fronleichnam“ leitet sich aus der mittelhoch-deutschen Übersetzung des im Lateinischen als „festum corpus domini“ benannten Festes ab. „Vronlicham“ war demnach die Bezeichnung für Leib des Herrn die in der Gestalt der Hostie in der Monstranz vom Priester oder Diakon durch die Straßen getragen wird. Das Fronleichnamsfest wurde zunächst 1246 in der Diözese Lüttich eingeführt. Papst Urban IV, der zuvor Erzdiakon in Lüttich war, setzte das Fest für die gesamte römisch-katholische Kirche ein. Seine Beliebtheit verdankt dieser Festtag vor allem der reich geschmückten Straßen entlang des Prozessionsweges wie hier in Wenigumstadt mit Pfarrer Uwe Nimbler, der an vier im Freien aufgebauten Altären Fürbitten sprach und den Gläubigen den eucharistischen Segen spendete. Thorsten Rollmann



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