Festliches Hochamt zu Pfingsten in St. Sebastian Wenigumstadt

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Pfarrgemeinde St. Sebastian Wenigumstadt

Großostheim
2 Min.

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Hochamt Pfingstsonntag 2022
Acht neue Ministranten sind am Altar von St. Sebastian Wenigumstadt versammelt ? Monsignore Erhard Kroth freute sich beim Hochamt zum Pfingstfest über den Nachwuchs.
Foto: Thorsten.Rollmann
Hochamt Pfingstsonntag 2022
Acht neue Ministranten sind am Altar von St. Sebastian Wenigumstadt versammelt ? Monsignore Erhard Kroth freute sich beim Hochamt zum Pfingstfest über den Nachwuchs.
Foto: Thorsten.Rollmann
Großostheim-Wenigumstadt. Pfingsten ist neben Weihnachten und Ostern das dritte große Fest im christlichen Kirchenjahr. In Wenigumstadt feierten die Katholiken am Pfingstsonntag ein festliches Hochamt in St...
Großostheim-Wenigumstadt. Pfingsten ist neben Weihnachten und Ostern das dritte große Fest im christlichen Kirchenjahr. In Wenigumstadt feierten die Katholiken am Pfingstsonntag ein festliches Hochamt in St. Sebastian. Ruhestandspfarrer Monsignore Erhard Kroth zog mit acht neuen Ministranten in die gut besuchte Pfarrkirche ein. Wie die Gläubigen freute sich der Zelebrant über die jungen Christen, die sich für den Dienst am Altar bereiterklärten. Er nannte es ein kleines „Pfingstwunder“, dass wir nun nach der Corona-Pandemie wieder Ministranten in Wenigumstadt haben. „Die Feuerprobe habt ihr schon einmal überstanden“ sagte der Geistliche am Ende der Messfeier unter dem spontanen Applaus der Gottesdienstbesucher. Eine offizielle Vorstellung wird es in einigen Wochen geben. Das Pfingstfest gilt als Geburtsstunde der Kirche. Jeder gefirmte Christ ist befähigt und berufen sich aktiv im Geiste Jesu in der Welt zu engagieren. Der Name leitet sich vom griechischen „Pentekoste“ ab was „der fünfzigste Tag“ bedeutet. Denn Pfingsten wird 50 Tage nach Ostern, dem Fest der Auferstehung Jesu gefeiert. Der Überlieferung nach trafen sich die Apostel Jesu in Jerusalem. Als sie zusammen mit vielen Menschen verschiedener Länder das jüdische Fest Schawuot feierten und beteten, kam auf sie der Heilige Geist herab, so die Überlieferung. Wie durch ein Wunder konnten alle die Botschaft des Heiligen Geistes auf ihrer eigenen Muttersprache verstehen. Der Heilige Geist hatte eine Einheit unter den Gläubigen geschaffen. Ab diesem Tag konnten sie alle von Jesus und seinen Taten erzählen und verstanden sich als Gottesvolk. Mit dem jüdischen Gruß „Shalom“ – „Friede sei mit euch!“ kommt Jesus nach seinem gewaltsamen Tod zu seinen Jüngern. Was wir heute schlicht mit „Frieden“ übersetzen, bedeutet ursprünglich „Unversehrtheit und Heil“. Dieses Heil spricht Christus seinen Freundinnen und Freunden zu und zeigt ihnen seine Wunden. Im Johannesevangelium (20,19-23) heißt es unter anderem. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: „Friede sei mit euch! Wie mich mein Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten. Am Pfingstfest sind die Gläubigen aufgerufen für die Menschen in Mittel- und Osteuropa zu spenden. Diese Solidaritätsaktion unter dem Namen „Renovabis“ erfährt im Ukraine-Krieg eine besondere Bedeutung. Monsignore Kroth bat um eine großzügige Spende, die man auch noch in den Tagen nach den Feiertagen in den Pfarrbüros im Bachgau abgeben oder per Banküberweisung tätigen könne. Entsprechende Formulare liegen in den Kirchen auf. Spendenquittungen werde auf Wunsch gerne ausgestellt, wenn entsprechende Vermerke angegeben werden.
Thorsten Rollmann
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