Familiengottesdienst in St. Sebastian: Mit den richtigen Schuhen unterwegs zu Gott

Unser Echo: Ein Beitrag der Gruppe Pfarrgemeinde St. Sebastian Wenigumstadt

Großostheim
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Familiengottesdienst in Wenigumstadt
Neun Kommunionkinder aus Wenigumstadt gehen am 8. Mai 2022 zum ersten Mal zum Tisch des Herrn.
Foto: Thorsten.Rollmann
Familiengottesdienst in Wenigumstadt
Familiengottesdienst in St. Sebastian Wenigumstadt: Am Altar versammelt das Team des Familienkreises.
Foto: Thorsten.Rollmann
Großostheim-Wenigumstadt. Am Weißen Sonntag wurde in St. Sebastian neben der Jubel-Kommunionfeier auch ein Familiengottesdienst gefeiert. Vor dem Zelebrationsaltar waren zwei Schuhe eines Kommunionkindes zu sehen, die sich Holger Deboy ausgeliehen hatte...
Großostheim-Wenigumstadt. Am Weißen Sonntag wurde in St. Sebastian neben der Jubel-Kommunionfeier auch ein Familiengottesdienst gefeiert. Vor dem Zelebrationsaltar waren zwei Schuhe eines Kommunionkindes zu sehen, die sich Holger Deboy ausgeliehen hatte. Was werden diese Schuhe bald erzählen können fragte er? Ein schönes Fest werden sie erleben. Wie sie in die Kirche einlaufen, besonders wenn sie das erste Mal am Tisch des Herrn stehen, wenn die Kinder das erste Mal die heilige Kommunion empfangen. Schuhe wecken auch Erinnerungen an die eigene Kommunion meinte Katja Weinert, für die meisten der Gottesdienstbesucher seien solche Schule längst zu klein geworden. Inzwischen lebt der eine oder andere auch auf recht großen Füßen. Viele Menschen kehren der Kirche den Rücken, sagte Christina Hellenthal. Vielleicht, weil der Glaube an Gott eher diesen Kinderschuhen gleicht, mit denen man nicht mehr viel anfangen kann. Der Schuh drückt und tut weh. Leben und Glauben passen nicht mehr zusammen. Kirche ist zu lebensfern, zu dogmatisch, oft zu weit weg von Jesus und seiner frohen Botschaft. Nicole Knak erinnerte daraufhin an Jesu Worte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Mit diesen Worten habe Jesus die Einladung an uns ausgesprochen mit ihm diesen Weg zu gehen. Ob im Gebet in der Stille, im Gottesdienst, im Lesen der Heiligen Schrift insbesondere im alltäglichen Leben. Der Glaube an Gott kann Orientierung geben. Monsignore Erhard Kroth ergänzte aus der Sicht des Priesters: „Mit Gott täglich und in jeder Lebenslage rechnen und mit ihm leben, das sind Schuhe, mit denen man laufen und die verschiedensten Lebenswege meistern könne. Man möge mit allen Sinnen leben, schauen, hören, riechen, tasten und sich dabei nicht so wichtig nehmen, sondern Gott umso wichtiger. Diese Schuhe, würde man sie wirklich anziehen, erzählen dann von der Nähe und Hilfe Gottes. Sie würden gehen auf seinen Wegen der Liebe, der Vergebung und der Barmherzigkeit.“ Die Fürbitten übernahm ebenfalls das Team des Familienkreises. Jannik Nees und Kilian Hellenthal, zwei diesjährige Kommunionkinder durften hier gleich mitwirken. Mit passenden, modernen Liedern wurde der Familiengottesdienst umrahmt. Die Orgelbegleitung übernahm Alfons Schober. Thorsten Rollmann

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